Montag, 18. Juli 2011

AMRT Inside: Unser Mann für die Taktik

Zweiter Teil aus der Serie, Vorstellung unserer Stammcrew


Seit 2008 segelt er im Alster Match Race Team und ist zu einem festen Bestandteil geworden. An Bord überzeugt er mit seiner sehr konzentrierten Arbeit bei all seinen Aufgaben, sein perfektes Timining und Übersicht im Rennen machen ihn unverzichtbar. Neben der Taktik gehören meist auch der optimale Großtrimm sowie der Spinnakertrimm auf dem Vorwind zu seinen Tätigkeiten. Die Rede ist von unserem Taktiker Robert Lau.

Der Mann für die Taktik - Robert
Bevor Robert ins AMRT kam segelte er mehrere Jahre erfolgreich 420er im Hamburger Kader, wobei er die Rolle des Steuermanns ausübte. Danach segelte er hin und wieder J-24 und Offshore Yachten. Im Sommer 2008 kam Robert dann ins Team und segelte gleich mit der Deutschen Meisterschaft in Rendsburg sein erstes großes Event. Durch seine große Erfahrung aus dem 420er ist Robert vor allem auf den 3-Mann Schiffen wie der Streamline oder J-22 elementares Mitglied an Bord.

Auch abseits des Segelns begeistert sich Robert für verschiedene Sportarten und zählt Hockey und Bikepolo zu seinen Favoriten. Ab dem kommenden Herbst wird Robert aller Voraussicht nach an der TU in Hamburg-Harburg sein Studium beginnen.

Seine größten Erfolge im Match Race Team sind die Deutsche Vizemeisterschaft 2010 sowie die Qualifikation zum ISAF Nations Cup und zur Europameisterschaft 2011. Während Robert morgen mit dem Team Richtung Polen startet, fehlt er leider im August dem Team zur Europameisterschaft. 

"Robert ist einfach ein super Typ, wir haben Spaß an Land und auf dem Wasser. Mit seiner Taktik bringt er uns immer souverän über den Kurs und seine Fitness ist einfach nicht zu toppen" sagt Miklas über seinen Hintermann an Bord. 

Freitag, 15. Juli 2011

AMRT Inside: Zuwachs im Alster Match Race Team

Das Alster Match Race Team wächst, Verpflichtung aus dem Süden. Teil 1 der neuen Serie: "AMRT Inside".

Im Hinblick auf die nächsten Jahre hatte das AMRT mehr als nur sportliche Ziele am Anfang des Jahres. Ziel war es sich breiter aufzustellen und gute Segler ins Match Race Team einzuführen. Nun wurde der erste Schritt  etwas früher als geplant vollzogen, da die doch dünne Personaldecke zur Europameisterschaft hätte problematisch werden können.

Maximilian - unser Neuer
Daher entschieden sich Mitja und Miklas in Rücksprache mit dem restlichen Team den Bayer Maximilian Stöckl ins Alster Match Race Team zu holen. Seit Juni gehört der 22 jährige Wirtschaftsinformatik Student nun zum Team und kommt gleich bei dem wichtigstem Event des Jahres zum Einsatz, der Europameisterschaft.

Maximilian stellt eine Verstärkung in vielerlei Hinsicht für das Team dar. Zum einen ist er flexibel an Bord einsetzbar und wird zunächst das Vorschiff übernehmen. Zum anderen bringt er mit seinen 90kg genau die fehlenden Kilos mit, die zur Annäherung ans Idealgewicht benötigt werden. Als erster Bayer im Team segelt Maximilian für den Yacht-Club Bad Wiessee, dem Ausrichter der Match Race DM 2010, und bringt Erfahrung u.a. aus den Klassen Joker und Asso99 mit.

Durch seine Heimat am Tegernsee ist er strategisch auch für die südlichen Regatten sehr wichtig für das Team. So muss nicht immer das komplette Team aus dem Norden anreisen, sondern kann sich mit Maximilian direkt vor Ort im Süden verstärken.

Seinen ersten Regattaeinsatz bekommt Maximilian direkt zur EM im August und sorgt damit für eine kleine Rotation im Team. Geplant ist das Miklas den Groß- und Spitrimm übernimmt und seine Rolle als Genuatrimmer und Pit an Johannes abgibt.

In unser neuen Serie "AMRT Inside" wollen wir  über verschiedene Ereignisse, Interessen und Aktionen sowie einfach und direkt über uns berichten. Bis zur EM folgt u.a. wöchentlich die Vorstellung der Mitglieder des Kernteams. Auch wollen wir von verschiedenen Storys ab von der Regattabahn berichten. Den nächsten Teil erscheint am Montag, Teil drei folgt dann mit dem Abschlussbericht vom Nations Cup. Stay tuned! 

Dienstag, 12. Juli 2011

In einer Woche geht es los...

Nur noch sieben Tage, dann geht es los. 750 Kilometer über deutsche Autobahnen und polnische Landstraßen, neun bis zehn Stunden Fahrzeit später sind wir am Ort unseres ersten Highlights, Gdynia. Die Stadt an der polnischen Ostseeküste ist Gastgeber des ISAF Nations Cup Regional Final Europe II, einem der wichtigsten kontinentalen Match Race Events des Jahres. Zehn teilnehmende Teams aus zehn Nationen versprechen spannende, enge und anstrengende Rennen um jeden Zentimeter bis zur Ziellinie.


Mitten drin: das Alster Match Race Team in seiner besten Besetzung. Mitja wie immer an der Pinne, Robert in gewohnter Rolle mit Groß- und Spitrimm und dazu noch die Backstage, Miklas kümmert sich um Genau und Pit und auf dem Vorschiff und am Mast sorgt Johannes für den gewohnt reibungslosen Ablauf. Ein eingespieltes Team auf allen Positionen was sich auf die Herausforderung freut. Und Herausforderungen gibt es genug: die Boote unbekannt, hochkarätiges Teilnehmerfeld und ein unbekanntes Revier. Da wird den vieren nicht langweilig.

Diamant 3000, 10,6m lang, 2,8t schwer,
Segelfläche: 45m² am Wind, 85m² Spi
Die Veranstalter haben sich für die Diamant3000 als Yacht entschieden, eine 10,6m lange Kielyacht mit stolzen 2,8t Gewicht. Dazu kommen Backstage und ein 85m² Spinnaker. Bemerkung: komplett unbekanntes Schiff für das Team.
Das Teilnehmerfeld kommt mit einigen bekannten Gegnern daher. Der Däne Peter Wibroe und Eugeny Nikoforov gelten als die Topfavoriten. Dicht gefolgt von Matti Sepp (Estland), Robert Nyberg (Finnland) und Victor Svendsen (Norwegen), welche zum erweiterten Kreis gehören. Dazu kommen Teams aus Polen, den Niederlanden, Irland und Großbritannien. Mitja will mit seinem deutschen AMRT ins Halbfinale vordringen. Für ein Team aus dem Mittelfeld eine gute Herausforderung.

Die Unterkunft steht schon seit Wochen fest. Zusammen mit dem deutschen Damenteam um Anke Lukosch fiel die Entscheidung auf das nur 1km entfernte Hotel Ordis Gdynia. Schwimmbad und WLAN sollen für die nötige Entspannung und Erholung nach den langen Regattatagen sorgen.

Das Team hat sich vorgenommen viel und ausführlich über die Regatten zu berichten. Die Videokamera reist genauso wie Fotoapparat und Laptop mit nach Polen, um möglichst zeitnah und aktuell die Erlebnisse hier, auf Facebook und Twitter schildern zu können.

Doch vor der Abfahrt steht noch so einiges anderes auf dem Plan. Mitja und Miklas bereiten sich auf ihre Klausuren vor, Johannes arbeitet fleißig in seiner Firma und Robert bringt sein Praktikum zu Ende. Darüber hinaus müssen auch noch die Events im August organisiert werden, besonders die Europameisterschaft im finnischen Mariehamn. Viel Arbeit also vor vier spannenden Tagen in Polen.

Zeitplan:
Dienstag, 19. Juli: Anreise ins polnische Gdynia
Mittwoch, 20. Juli: Trainingstag und Eröffnungsfeier um 20 Uhr
Donnerstag, 21. Juli bis Samstag, 23. Juli: Regattatage ab 10 Uhr jeden Morgen
Samstag, 23. Juli: Siegerehrung und Abschlussfeier um 18 Uhr

Teilnehmerfeld:
Niederlande:  tbc
Norwegen: Geir Victor Svendsen, 469. der Weltrangliste
Dänemark: Peter Wibroe, 17.
Estland: Mati Sepp, 51.
Finnland: Robert Nyberg, 40.
Großbritannien: Andy Shaw, 85.
Deutschland: Mitja Meyer, ALSTER MATCH RACE TEAM, 70.
Irland: Sam Hunt, 397.
Polen: tbc
Russland: Eugeny Nikiforov, 53.

Eventwebsite: 
Polish Match Tour auf englisch und deutsch.