Sonntag, 18. April 2010

GKSS Ice Breaker 2010 Update

In fünf Tagen startet das AMRT um Steuermann Mitja Meyer nach Schweden. Dann tritt das Team zum ersten mal komplett und in der neuen Konstellation gegen die internationale Konkurrenz beim GKSS Ice Breaker 2010 ISAF Grade 3 an. Erwartet werden dann u.a. die drei Top 25 Teams um Johnie Berntsson, Staffan Lindberg und Mattias Rahm die sich auf den 5-Mann-Booten vom Typ DS37 bestens auskennen werden. Das AMRT betritt jedoch nahezu Neuland. Während Mitja, Miklas, Robert und Zino schon in verschiedenen Events auf den DS gesegelt sind wird Hannes das erste mal auf diesen Booten unterwegs sein. Das ganze Team wird auch das erste mal zusammen segeln und es wird sich dann zeigen inwiefern die Vorbereitung etwas gebracht hat und woran noch gearbeitet werden muss.

Am vergangenen Wochenende trotzte Zino der Aschewolke und kehrte aus den Staaten zurück in den Norden. Unterdessen trainierte Hannes mit den melges24 in Flensburg und Miklas nahm an der FVR im Drachen teil. Am Dienstag ist noch ein Training geplant bevor es dann am Freitagmittag auf die Autobahn nach Schweden geht. 

Sonntag, 11. April 2010

Match Race Rankings - 7 April 2010

Seit Mittwoch sind die neuen Rankings öffentlich. Das AMRT konnte einen kleinen Jump nach vorne machen durch die Punkte durch beide Alster Acts. Nur leider hat das Team nur noch 7 Events in der Wertung, so dass erstmal weniger Punkte in der Rangliste enthalten sind. In Deutschland steht das Team weiter auf Platz 8 und in der Welt nun auf Position 177.
Das nächste Ranking wird am 19. Mai erscheinen. Ein Sprung nach oben ist dann noch nicht zu erwarten, da dann immer noch nur 7 Events eingebracht werden können.

Dienstag, 6. April 2010

Ostern: Ein Mastbruch, zwei Alster Acts und ein Five-way-Tie

Es ist für manche ein verlängertes Wochenende im Kreis der Familie, mit Sonntagsbrunch und Ostereiersuche. Andere gehen segeln, Tonnen legen oder Flaggen ziehen. Auf der Alster heißt es Alster Act 16 und 17. Dieses Jahr war es ein Wochenende, an dem viel passierte und die Spannung extremer hätte nicht sein können.
Das Ostersegelwochenende wurde am Donnerstag vor Ostern begonnen mit dem offiziellen Training zu den Alster Acts. Auch das AMRT nutzte die Gelegenheit, um noch einmal abschließend zu trainieren. Bei Beaufort 4, in Boen auch 5 bis 6, trainierte das Team viele Kreuz- und Vorwindgänge bis in einer öe unter Spi und Doppeltrapez der Mast an der zweiten Saling brach. Das Team verletzte sich dabei zum Glück nicht und wurde heil ab geborgen. Der HSC musste um die Ausrichtung von den Acts zu gewährleisten Ersatz beschaffen. So wurden zwei Laser SB3 von Ferdinand Ziegelmayer gechartert.
Beim Alster Act 16 segelte AMRT Skipper Mitja Meyer zusammen mit der HSC-Jugend vertreten durch Svenja Hünsch und Matthias Dachs. Die drei ersegelten einen beachtlichen vierten Platz, lagen nach der Vorrunde gar auf Platz 2.
Svenja und Matthias mussten am Sonntag ihre Plätze für die AMRT Stammcrew räumen. Robert Lau und Miklas Meyer übernahmen wieder die Plätze an den Schoten und starteten so den Angriff auf die Top 100 der Weltrangliste. Auf dem Streamline Booten fanden sich Mitja, Robert und Miklas sehr gut zurecht und gewannen alle vier Rennen auf diesen Booten. Leider konnten sie auf den Laser SB3 nicht an diese Leistung anknüpfen und verloren dort alle Rennen. Nach der Round Robin wiesen weitere vier Teams den Score 4:3 vor, sie waren also punktgleich. Da von diesen fünf Teams alle untereinander gewonnen haben kam es zu einem perfekten 5-way-Tie. Sowas hat keiner der Teilnehmer oder Schiedsrichter bisher erlebt. Ein solcher Gleichstand wird nach vorgeschriebenen Regeln aufgelöst. Leider zog das AMRT hierbei den kürzen und wurde nur sechster. Gewonnen hat Monin aus der Schweiz vor Max Gurgel (HSC) und Carsten Kemmling (DYC).
Nun ist das erste Regattawochenende vorbei und das Team ist mit sich und seiner Leistung zufrieden. Der erhoffte Platz unter den besten vier Teams ist es nun nicht geworden, was mit der Leistung aber auch durchaus möglich gewesen wäre.
In drei Wochen geht es nach Schweden zum GKSS Ice Breaker Cup in Langedrag. Bis dahin wird fleißig weiter trainiert.