Donnerstag, 26. Mai 2011

Einem Highlight folgt das nächste!

Alster Match Race Team zum Nations Cup in Polen und zur Europameisterschaft in Finnland nominiert. 
Zwei Höhepunkte des noch jungen Match Race Teams im Juli und August in kurzer Zeit nacheinander.

Die Saison 2011 wird für das Alster Match Race Team eine Herausforderung. Es gilt schließlich die Früchte der harten Arbeit aus den vergangenen Jahren und besonders durch die Vizemeisterschaft 2010 zu ernten.  
Bereits im Februar nominierte der Deutsche Segler-Verband (DSV) Steuermann Mitja Meyer bei der International Sailing Federation (ISAF) als Deutscher Vertreter beim European Final des Nations Cup. Dieses Event kann als Weltmeisterschaft der Nationen betrachtet werden und besteht aus sieben Regionalen Finalevents und dem Weltfinale in Sheboygan (USA). In polnischen Gdynia findet des Euorpean Final II auf Yachten vom Typ Diamant 3000 statt und stellt Mitte Juli bereits das erste Highlight des Jahres dar. Mitja hat mit seiner erfolgreichen Crew aus 2010 bestehend aus Robert Lau, Johannes Noculak und Miklas Meyer das klare Ziel Halbfinale ausgegeben.

Kurz vorher segeln die vier noch in Plön ein Grade 3 Match Race, ausgerichtet vom befreundeten Heizkörper Sailing Team. „Wir haben uns mit den Events bereits im letzten Jahr gut eingesegelt und wollen auch dieses Jahr wieder in Plön an unserer Feinabstimmung arbeiten“ erklärt Steuermann Mitja, der sich mit seinem Bruder auch noch auf universitäre Pflichten vorbereiten muss. „Die Klausurentermine kommen uns zum Glück sehr gelegen, so dass wir den Nations Cup ohne große Probleme segeln können“ freut sich Miklas.

Im August geht dann eine kleine Skandinavien Tour los auf dem Weg zum zweiten Highlight des Sommers. Am 13. und 14. August finden zunächst in Middelfart die U23 Meisterschaften Dänemarks statt. Von dort fährt das Team dann direkt weiter über Schweden ins finnische Mariehamn. Dort findet dann die fünftägige Europameisterschaft auf Yachten vom Typ J-92 statt. Trimmer Johannes kurz und knapp: „Das wird einfach ein super Event, da kann man prima Segeln, da müssen wir hin!“ Und so wird es auch gemacht.

Zahlreiche Segeltage stehen dem Team nun bevor und Stück für Stück beginnt nun die Vorbereitung auf dieses internationale Kräftemessen. Auf dem Weg dorthin sucht das Team noch Sponsoren und Partner die eine effiziente Vorbereitung erleichtern.

Dienstag, 26. April 2011

Alster Match Race Team belegt 5. Platz beim Alster Act

Das Alster Match Race Team belegt den fünften Platz beim Saisonauftakt auf der Alster, Schweizer Teams mit starken Leistungen auf den Plätzen 1 und 3.

Nach drei Tagen Segeln wird das Team um Mitja Meyer fünfter von neun Teams und bringt damit einen durchwachsenen Saisonauftakt hinter sich. Das Ergebnis von Freitag war zunächst noch ausgeglichen, 2:2 das Tagesergebnis. Gegen die Schweizer Teams um Nathalie Keller und Roger Stocker gingen die Rennen leider knapp verloren. Jeweils ein bis zwei Momente mangelnder Konzentration machten bei drei Windstärken und starken Drehern den Unterschied aus. Gegen das deutsche Team um Jens Hartwig konnte hingegen souverän gewonnen werden. Auch ein Bruch am Großschotblock hinderte nicht am Sieg gegen Christoph Krautzik. So kam ein ausgeglichenes Ergebnis Zustande. Tagesfazit: Der Winter steckt noch in den Köpfen, die Performance aus dem letzten Jahr erreicht das Team noch nicht durchgehend.

Streamline Nr 3 nach der Kollision
Am Samstag folgten Rennen bei 15 Knoten Wind und einigen Böen an die 20 Knoten. Auch die Gegner wurden schwerer, denn es musste gegen alle Top gesetzten Teams gesegelt werden. Nach dem Sieg gegen Clubkamerad Karl Gurgel folgte eine äußerst knappe Niederlage gegen die Schweizer um Marcel Walser. Doch wurde das Rennen von einem folgeschweren Crash überschattet. Walser übersah eine kreuzende Streamline aus dem anderen Match und traf sie mittschiffs. Mitja, auf der dichten Verfolgung von Walser, konnte dem plötzlich auf stoppenden Gegner mit einer Halse gerade noch ausweichen. Der Schaden an Streamline 3 ließ jedoch ein weiter Segeln nicht zu. Um das Eventprogramm wie geplant fortzuführen stellte der NRV seine zwei J22 zur Verfügung, wodurch die Streamlines 3 und 4 ersetzt wurden.
Für das AMRT folgten dann am Abend noch die Rennen gegen Felix Oehme und Szymon Szymik (Polen). Leider gingen auch hier beide Rennen verloren. Leider ist auch knapp verloren eine Niederlage und daher war der Samstag als schwarzer Tag zu verbuchen. Tagesfazit: Score 1:3, sechster der Round Robin und damit weit hinter den Erwartungen.

Für Sonntag standen dann die Platzierungsrennen in der Gold (Plätze 1-4) und Silber (Plätze 5-8) Gruppe an. Das Alster Match Race Team musste nach Platz 6 in der Round Robin auf J22 im Silber Halbfinale gegen Jens Hartwig antreten. Im Vergleich zu Samstag lief es um einiges besser und der Einzug ins Silber Finale wurde mit 2:0 gesichert. Nathalie Keller hatte sich bereits 2:1 gegen Krautzik durchgesetzt und stand so als Gegnerin fest. Die Chance Platz 5 zu erobern ließen sich Mitja, Miklas und Robert nicht nehmen und siegten gegen die Schweizerin.

Fazit: Der Finaltag mit 3:0 Siegen geht in Ordnung, doch ein Sieg auf der Alster wollte wieder nicht gelingen. Enttäuschung gibt es aber nicht, einiges hätte zwar besser klappen sollen und können, aber mit nur fünf Trainingstagen war mehr eindeutig nicht möglich so früh in diesem Jahr. Die Schwerpunkte dieses Jahr kommen alle noch, auf die sich von nun an vorbereitet wird. 

Final result:
1. Stocker, Schweiz
2. Oehme, Hamburg
3. Walser, Schweiz
4. Szymik, Polen
5. Meyer, Hamburg
6. Keller, Schweiz
7. Hartwig, Berlin
8. Krautzik, Hamburg
9. Gurgel, Hamburg

Das AMRT nutzte an diesem Wochenende zum ersten mal die Möglichkeit eines Onboard Videos aus. Und so stehen nun die ersten zwei Videos online. Die Technik soll weiter ausgearbeitet und dann regelmäßig Videos veröffentlicht werden. Die ersten Kostproben: 

AMRT vs. Walser (SUI) YouTube Video
AMRT vs. Gurgel (GER) YouTube Video

Sonntag, 17. April 2011

Nur noch fünf Tage...

...bis zum Saisonauftakt. Am Osterwochenende startet das Team beim heimischen Alster Act in die Saison und tritt gegen neun Teams aus vier Nationen an. Für die Crew um Skipper Mitja heißt es auch den ersten Wettkampf seit fünf Monaten zu bestreiten. Im November vergangenen Jahres nahm Mitja mit Robert und Miklas beim Alster Act 19 teil und schloss die Saison mit einem dritten Platz ab.
Dieses mal soll es noch weiter nach oben gehen und der erste Match Race Sieg auf der Alster seit  über vier Jahren her. Doch alles leichter gesagt als getan. "Die Saisonvorbereitung war dieses Jahr sehr kurz und wir sind noch kein einziges Match gesegelt" kommentiert Trimmer Miklas die Lage vor dem Alster Act. Gerade die Schweizer Leichtwind und "streamline" Spezialisten sind dieses Jahr seglerisch schon einiges voraus. So ist dem Team klar das es kein Selbstgänger wird und für den Sieg hart gearbeitet werden muss. Und so gibt der Steuermann des Alster Match Race Team Mitja die klare Parole aus: "Das sind unsere Boote, die Alster ist unsere Heimat! Hier müssen wir einfach gewinnen."
Und so soll es dann auch sein. Am Karfreitag geht das dreitägige Event, ausgerichtet vom Hamburger Segel-Club bereits los. Gesegelt wird auf den vier klubeigenen drei Mann Segelyachten vom Typ Streamline. Zuschauer sind immer herzlich willkommen auf der Gurlittinsel und die spannenden Rennen sind zum Osterspaziergang ein perfektes Ziel.
Wer es nicht schafft kann sich auf spezielles Highlight freuen. Das Alster Match Race Team plant seine Rennen zu filmen und den Alster Act abschließend mit einem Video zu würdigen. Hoffen wir das es funktioniert.