Mit gemischten Gefühlen beendet das Alster Match Race Team mit Mitja, Miklas und Robin die Saison 2012 auf der Alster. Mehr als der gesetzte sechste Platz sprang nach zwei Tagen Segeln nicht heraus.
Der Hamburger Segel-Club hatte für das vergangene Wochenende zum Alster Act 22 und dem ersten und letzten Match Race dieses Jahres auf der Alster geladen. Auf sieben neuen Booten von Typ Bavaria B/one segelten 12 Teams aus sechs Nationen um die Weltranglistenpunkte dieses Grade 3 Events. Beachtenswert: vier der fünf teilnehmenden Teams kamen vom NRV!
Der Modus der Veranstaltung sah eine Round Robin in zwei Gruppen mit anschließendem Halbfinale und Platzierungsrennen vor. Die nach der letzten ISAF Weltrangliste eingeteilten Gruppen versprachen vor allem in Gruppe B spannende Rennen, da alle vier NRV Mannschaften in dieser Gruppe gelandet sind und nur die ersten zwei sich für das Halbfinale qualifizieren konnten.
Für das AMRT saß neben Mitja und Miklas zum ersten Mal Robin Zinkmann an Bord, welcher das Team als Taktiker und Vorwindtrimmer unterstützte. Doch für die drei begann die Round Robin nicht nach Plan. Nach gewonnenem Start gegen Felix Oehme (NRV) machte sich die mangelnde Erfahrung mit den neuen B/One bemerkbar und das Rennen ging nach ein paar kleineren Fehlern klar verloren. Die blitzartige Auswertung vor dem nächsten Rennen noch auf dem Wasser brachte Lösungen zu Tage und sorgte für drei Siege in Serie. Das letzte Rennen gegen die bisher ungeschlagene NRV Crew von Sven-Erik Horsch (NRV) sollte die Entscheidung zwischen Halbfinale oder nur Kampf um Platz 5 bringen. Auch hier konnte der Start gewonnen werden, doch mangelnde Geschwindigkeit und ein unglücklicher Winddreher in der Nachstartphase sorgte schnell für den Verlust der Kontrolle und schlussendlich für die zweite Niederlage.
Mit Platz drei in der Gruppe hinter Horsch und Oehme stand am Sonntag die Runde um Platz 5 an, welche in zwei Rennen ausgesegelt werden sollte. Im ersten Rennen siegte Mitja mit seiner Crew gegen Roger Stocker aus der Schweiz souverän. Im finalen Rennen gegen die Dänen um Lucas Lier folgte ein spannender und enger zwei Kampf. Insgesamt zwei knappe Penaltys für das AMRT waren schlussendlich dann etwas zu viel und sorgten für eine dritte Niederlage und Platz 6 im Ergebnis.
Wir danken der Organisation und Wettfahrtleitung des HSC für ihre tolle Wettfahrtleitung des kalten und teilweise nassen Saisonabschluss. Gratulation an unsere Trainingspartner Felix Oehme, Niklas von Meyerinck und Klaas Höpcke zum verdienten Sieg vor Lars Hückstedt und Sven-Erik Horsch. Auf Platz neun komplettiert Florian Haufe das starke NRV Ergebnis.
Bilder und Ergebnisse: http://www.hamburger-segel-club.de/de/segeln/match-racing/alster-act-22.html
Bericht von Felix: http://www.nrv.de/aktuelles/news/news-single/article/gelungenes-saisonfinale-fuer-das-nrv-match-race-team.html
Wir verabschieden uns jetzt von der Saison 2012 und gehen in die Winterpause und wünschen allen einen gemütlichen Ausklang des Jahres.
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Montag, 19. November 2012
Schweizer Meisterschaft, der "Sommer" und Veränderungen
++++ Schweizer Meisterschaft ++++
Bei der Schweizer Meisterschaft im August wird das AMRT enttäuschend nur siebter. Bei der vor Romannshorn und Friedrichshafen auf dem Bodensee ausgesegelten Meisterschaft auf blu26 fand das Team erst spät zu seiner Stärke.
Nach dem dritten Platz im April vor Konstanz stellte das Finale der Schweizer Meisterschaft erst die zweite Regattateilnahme des AMRT in dieser Saison da. Gleich mit zwei neuen an Bord trat Steuermann Mitja an. Adrian Maier-Ring und Christoph Hardt komplettierten mit Miklas die Mannschaft. Der Plan Halbfinale musste von den vieren leider schnell begraben werden. Der Trainingsrückstand gegenüber den anderen Teams machten sich bemerkbar, der schwierige Wind und fragwürdige und diskutable Schiedsrichterentscheidungen taten ihr übriges.
Die Ergebnisse gibt es hier: http://www.volvomatchracecup.ch/index.php/en/romanshorn/results
Vielen Dank auch hier an die Organisatoren und vor allem Adrian für einen seinen recht spontanen Einsatz für das Team.
++++ Sommersaison ++++
Der Sommer als solches stellte sich für das Team zum Ende als einer der Segel ärmsten überhaupt heraus. Neben der Schweizer Meisterschaft wurde kein weiteres Event bestritten. Die Kombination von Studium, Arbeit und räumlicher Entfernung machte es schwierig zu trainieren und sich konsequent auf Regatten vorzubereiten. So viel der Entschluss es dieses Jahr alles etwas ruhiger zu betreiben.
++++ Veränderung 1: Der Club ++++
Mitja und Miklas starten seit dem Sommer für den Norddeutschen Regatta Verein (NRV) und bestritten mit der Schweizer Meisterschaft die erste Regatta unter dem neuen Stander. Im NRV kann das Team jetzt zusammen mit den besten deutschen Match Race Seglern wie Felix Oehme oder Jan-Eike Andresen trainieren.
++++ Veränderung 2: Weltrangliste ++++
Doch diese Entwicklung macht sich auch in der Weltrangliste bemerkbar. In der aktuellen Fassung vom 31. Oktober steht das Team international nur noch auf Rang 161 und national nur noch auf Platz 7. Insgesamt sind nur noch 6 (statt 8) Events in der Wertung, darunter die wenigen Punkten der hochkarätigen Europameisterschaft und des Nations Cup aus der letzten Saison.
Als letztes und drittes Event bestritt Mitja mit seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende den Alster Act 22. Den Bericht gibt es an einer anderen Stelle auf dieser Seite. Der sechste Platz wird jedoch noch ein paar Punkte für die Weltrangliste bringen.
++++ Winterpause ++++
Mit dem Alster Act wird sich Mitja mit seiner Mannschaft in die Winterpause verabschieden. Die Pläne für 2013 werden dann sobald näheres steht im kommenden Frühjahr veröffentlicht.
Bei der Schweizer Meisterschaft im August wird das AMRT enttäuschend nur siebter. Bei der vor Romannshorn und Friedrichshafen auf dem Bodensee ausgesegelten Meisterschaft auf blu26 fand das Team erst spät zu seiner Stärke.
Nach dem dritten Platz im April vor Konstanz stellte das Finale der Schweizer Meisterschaft erst die zweite Regattateilnahme des AMRT in dieser Saison da. Gleich mit zwei neuen an Bord trat Steuermann Mitja an. Adrian Maier-Ring und Christoph Hardt komplettierten mit Miklas die Mannschaft. Der Plan Halbfinale musste von den vieren leider schnell begraben werden. Der Trainingsrückstand gegenüber den anderen Teams machten sich bemerkbar, der schwierige Wind und fragwürdige und diskutable Schiedsrichterentscheidungen taten ihr übriges.
Die Ergebnisse gibt es hier: http://www.volvomatchracecup.ch/index.php/en/romanshorn/results
Vielen Dank auch hier an die Organisatoren und vor allem Adrian für einen seinen recht spontanen Einsatz für das Team.
++++ Sommersaison ++++
Der Sommer als solches stellte sich für das Team zum Ende als einer der Segel ärmsten überhaupt heraus. Neben der Schweizer Meisterschaft wurde kein weiteres Event bestritten. Die Kombination von Studium, Arbeit und räumlicher Entfernung machte es schwierig zu trainieren und sich konsequent auf Regatten vorzubereiten. So viel der Entschluss es dieses Jahr alles etwas ruhiger zu betreiben.
++++ Veränderung 1: Der Club ++++
Mitja und Miklas starten seit dem Sommer für den Norddeutschen Regatta Verein (NRV) und bestritten mit der Schweizer Meisterschaft die erste Regatta unter dem neuen Stander. Im NRV kann das Team jetzt zusammen mit den besten deutschen Match Race Seglern wie Felix Oehme oder Jan-Eike Andresen trainieren.
++++ Veränderung 2: Weltrangliste ++++
Doch diese Entwicklung macht sich auch in der Weltrangliste bemerkbar. In der aktuellen Fassung vom 31. Oktober steht das Team international nur noch auf Rang 161 und national nur noch auf Platz 7. Insgesamt sind nur noch 6 (statt 8) Events in der Wertung, darunter die wenigen Punkten der hochkarätigen Europameisterschaft und des Nations Cup aus der letzten Saison.
Als letztes und drittes Event bestritt Mitja mit seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende den Alster Act 22. Den Bericht gibt es an einer anderen Stelle auf dieser Seite. Der sechste Platz wird jedoch noch ein paar Punkte für die Weltrangliste bringen.
++++ Winterpause ++++
Mit dem Alster Act wird sich Mitja mit seiner Mannschaft in die Winterpause verabschieden. Die Pläne für 2013 werden dann sobald näheres steht im kommenden Frühjahr veröffentlicht.
Montag, 30. April 2012
Starker Saisonauftakt - AMRT wird 3. in Kreuzlingen
Das Alster Match Race Team mit Mitja, Miklas, Robert und Max startet in Kreuzlingen (Schweiz) mit einem dritten Platz erfolgreich in die Saison. Lange hat es nicht nach einer guten Leistung des Teams ausgesehen, doch zum Ende der Serie überzeugt das Team durch starke Leistungen in den entschiedenen Rennen. Seit heute Morgen ist das Team zurück im Alltag nach einem langen Segel- und Regattawochenende. Bereits am vergangenen Donnerstag ging es los mit einem mehrstündigen Training auf dem bayrischen Tegernsee. Durch die Unterstützung vom "sailingcenter - Segelsport am Tegernsee" konnte bereits vor dem Event das erste Mal in diesem Jahr auf blu26 trainiert werden. Die Winterpause war doch wieder lang und die Abläufe saßen noch nicht ganz so wie sie sollten.
Auftakt der Saison 2012
Am Freitag folgte dann die Weiterreise nach Kreuzlingen an der
Schweizerseite vom Bodensee. Der Event begann mit dem offiziellen Training,
währenddessen der Wind immer weniger wurde. Um 14 Uhr begannen dann bei
leichter Thermik die Wettfahrten. In der dritten Startgruppe folgte dann das
erste Rennen der Saison für Mitja und seine Mannschaft. Beim immer schwächer
werdenden Wind erreichten die vier jedoch nie die gewünschte und nötige
Bootsgeschwindigkeit und verloren das Rennen haushoch. Da der Wind jedoch komplett
einschlief folgte eine mehrstündige Startverschiebung auf dem Wasser. Erst am
Abend folgte dann ein nächster Startversuch. Das AMRT trat im ersten Versuch
gegen Tino Ellegast an, bekam jedoch wieder nicht den richtigen Druck in die
blu. Glücklicherweise hört der Wind kurz hinter der Luvtonne dann komplett
wieder auf und nach einiger Zeit "hilflosen" treiben der Boote wurde
dann die Wettfahrt abgebrochen. Bilanz Tag 1: Schlechtes Timing, schlechte
Geschwindigkeit. 0:1 Niederlagen und nicht nur gefühlt ein ganz schlechter
Tag!
Samstag, Tag der ersten Entscheidungen
Um 8 Uhr morgens war bereits abzusehen, das der Tag so anfängt,
wie der letzte aufgehört hat. Kein Wind und Startverschiebung für mehrere
Stunden. Erst um 12 Uhr begann dann der Tag und das mit einem Paukenschlag.
Kräftiger, warmer Föhnwind mit Böen von über 15 Knoten. Für alle eine
Überraschung! Gegen den an eins gesetzten Schweizer Monin begann der Tag mit
einem starken Vorstart. Jedoch verlor Mitja und sein Team genauso wie im
folgenden Rennen gegen Joni Steinlein (Konstanz) kurz vor dem Start die
Kontrolle über den Gegner. Anders als gegen Steinlein konnte gegen Monin nicht
gewonnen werden, und so stand es schon 1:2 für das Team. Die große Überraschung
des Tages folgte dann im vierten Match des Tages. Gegen das NRV Team um Florian
Haufe fing man sich drei Penaltys im Vorstart und damit die Schwarze Flagge.
Disqualifikation in einem Match, das erste Mal fürs AMRT. So können vier Minuten
Unkonzentriertheit, vermeidbare Fehler und mindestens strittige
Schiedsrichterentscheidungen doch für große Überraschungen sorgen. Danach
konnten die letzten Rennen für den Tag, das zweite war erst um 20:00 Uhr
beendet, gegen die Schweizer Mannschaften Erni und Stocker gewonnen werden.
Bilanz Tag 2: Viele Überraschungen, Durchwachsene Leistungen und
Prämieren. 4:3 Siege nach dem zweiten Tag und die Chance aufs Halbfinale noch
rechnerisch möglich.
Starke Steigerung und spannende Rennen
8 Uhr Morgens und gleiches Bild auch am Sonntag: mehrere Stunden
warten bis um 12 Uhr gestartet wurde. Gegen Ellegast und den Polen Zbroja
standen die Entscheidungsrennen für Mitja, Robert, Miklas und Max an. Nur zwei
Siege konnten den Einzug ins Halbfinale sichern. Und so sollte es kommen.
Starke Leistung in allen Bereichen zauberte das Team zu aller Überraschung am
Sonntag auf den Parcours und machte mit zwei Siegen den Einzug als
dritter der Round Robin in die nächste Runde sicher. Doch leider gibt es zwei
Leider. Zunächst verletzte sich Max beim bergen des Spinnakers gegen Zbroja
seinen Kopf am Vorschiffsluk. Das Team entschied sich Max aus gesundheitlichen
Gründen lieber auf der Teamplattform zu lassen und holte Christoph Hardt an
Bord. Christoph trainierte schon öfters mit Mitja und Miklas in Hamburg und
hatte mit dem Konstanzer Team von Joni Steinlein teilgenommen. Zweites Leider:
Aufgrund des Zeitmangels wurden die Rennen des Halbfinales gestrichen und so
zog das AMRT "nur" ins kleine Finale ein.
Hier warteten nun
Tino Ellegast und noch ein paar Überraschungen. Im ersten Rennen sorgte Miklas
für „Mann über Bord“ Nummer zwei und drei am Wochenende. War Robert noch im Prestart
gegen Steinlein bereits am Samstag schwimmen gegangen, riss Miklas auf der
ersten Kreuz Christoph mit ins Wasser, als er beim ausreiten das falsche Seil
griff. Rennen verloren, 0:1 hinten. Von nun an Attacke! Und die Umsetzung
folgte zu gleich. Starke Vorstarts und starkes Segeln mit sehr engen und
knappen Manövern sorgten für die Siege eins und zwei und damit der 2:1 Sieg im
kleinen Finale gleichbedeutend mit dem dritten Platz!
Bilanz:
Kontinuierliche Leistungssteigerung vom ersten bis zum letzten Rennen mit einem
doch unerwarteten Ende mit einem Platz auf dem Treppchen. Max geht es auch
soweit wieder gut!
Nun folgt eine
etwas längere Regattapause bis in den Sommer, später dazu mehr. Mit der nächsten
Neuberechnung der Weltrangliste wird Mitja voraussichtlich wieder in
die Top 100 der Welt einziehen.
Dank gilt neben
den Veranstaltern und Organisatoren um Felix Somm auch dem sailingcenter für
ideale Trainingsbedingungen, Christoph dass er eingesprungen ist und unseren
Sponsoren und Partnern für die Unterstützung.
Eventseite: http://matchrace-bodensee.com/segeln/
Sonntag, 20. November 2011
Feitsma gewinnt Act 21 - AMRT auf Platz 2
| Leichte Winde fordern die Segler |
Gegen 12 Uhr konnte heute nach einem Tag Startverschiebung doch noch das erste Rennen um den Alster Act 21 gestartet werden. Die vier teilnehmenden Teams waren glücklich endlich aufs Wasser zu kommen. In sehr leichten und anspruchsvollen Windbedingungen wurden die Teilnehmer mehr geistig als körperlich gefordert. Wind musste gesucht und gefunden werden, Segel richtig eingestellt und das Boot immer in Fahrt gehalten werden.
Ergebnis: 1. Jurjen Feitsma 3:1, 2. Mitja Meyer 2:2, 3. Max Gurgel 2:2, 4. Robin Zinkmann 0:3
Montag, 3. Oktober 2011
Sieg beim bluboats Bayern Cup
![]() |
| Vorwindtraining - Foto: Tom Gonsior, www.tomgonsior.de |
Bei perfekten Segelbedingungen begann die Regatta am vergangen Freitag mit dem Trainingstag. Der Wind wehte mit drei bis vier Windstärken und ermöglichte so sehr gute Trainingsschläge und Manövertraining. Für den Abend haben sich die Veranstalter vom sailingcenter - Segelsport am Tegernsee etwas besonderes einfallen lassen: Bayrischer Abend im Braustüberl Tegernsee.
Am Samstag folgte dann um kurz nach 12 Uhr der erste Start zu den Wettfahrten. Wind und Wetter ließen wieder keine Wünsche offen und ermöglichten vier gute und faire Wettfahrten. Das Alster Match Race Team gewann drei Wettfahrten souverän und musste lediglich im zweiten Tagesrennen sich um wenige Meter geschlagen geben und sich mit dem zweiten Platz begnügen. Am Abend hatte der ausrichtende Yacht Club Bad Wiessee zum Drei-Gänge-Menü ins Clubhaus geladen und bei leckerem Essen konnten bereits die Bilder des Tages bestaunt werden. Mitja lag mit seinem Team bereits drei Punkte in Führung vor der SUI-03 "blunote" um Beat Müller.
![]() |
| Am Wind Performance - Foto: Tom Gonsior, www.tomgonsior.de |
Der Dank des Teams gilt neben den Ausrichtern auch dem sailingcenter, welches dem Team eine bestens vorbereitete blu26 zur Verfügung stellte.
Website der Veranstalter:
Yacht Club Bad Wiessee
sailingcenter - Segelsport am Tegernsee
Ergebnis
Dienstag, 26. April 2011
Alster Match Race Team belegt 5. Platz beim Alster Act
Das Alster Match Race Team belegt den fünften Platz beim Saisonauftakt auf der Alster, Schweizer Teams mit starken Leistungen auf den Plätzen 1 und 3.Nach drei Tagen Segeln wird das Team um Mitja Meyer fünfter von neun Teams und bringt damit einen durchwachsenen Saisonauftakt hinter sich. Das Ergebnis von Freitag war zunächst noch ausgeglichen, 2:2 das Tagesergebnis. Gegen die Schweizer Teams um Nathalie Keller und Roger Stocker gingen die Rennen leider knapp verloren. Jeweils ein bis zwei Momente mangelnder Konzentration machten bei drei Windstärken und starken Drehern den Unterschied aus. Gegen das deutsche Team um Jens Hartwig konnte hingegen souverän gewonnen werden. Auch ein Bruch am Großschotblock hinderte nicht am Sieg gegen Christoph Krautzik. So kam ein ausgeglichenes Ergebnis Zustande. Tagesfazit: Der Winter steckt noch in den Köpfen, die Performance aus dem letzten Jahr erreicht das Team noch nicht durchgehend.
| Streamline Nr 3 nach der Kollision |
Am Samstag folgten Rennen bei 15 Knoten Wind und einigen Böen an die 20 Knoten. Auch die Gegner wurden schwerer, denn es musste gegen alle Top gesetzten Teams gesegelt werden. Nach dem Sieg gegen Clubkamerad Karl Gurgel folgte eine äußerst knappe Niederlage gegen die Schweizer um Marcel Walser. Doch wurde das Rennen von einem folgeschweren Crash überschattet. Walser übersah eine kreuzende Streamline aus dem anderen Match und traf sie mittschiffs. Mitja, auf der dichten Verfolgung von Walser, konnte dem plötzlich auf stoppenden Gegner mit einer Halse gerade noch ausweichen. Der Schaden an Streamline 3 ließ jedoch ein weiter Segeln nicht zu. Um das Eventprogramm wie geplant fortzuführen stellte der NRV seine zwei J22 zur Verfügung, wodurch die Streamlines 3 und 4 ersetzt wurden.
Für das AMRT folgten dann am Abend noch die Rennen gegen Felix Oehme und Szymon Szymik (Polen). Leider gingen auch hier beide Rennen verloren. Leider ist auch knapp verloren eine Niederlage und daher war der Samstag als schwarzer Tag zu verbuchen. Tagesfazit: Score 1:3, sechster der Round Robin und damit weit hinter den Erwartungen.
Für Sonntag standen dann die Platzierungsrennen in der Gold (Plätze 1-4) und Silber (Plätze 5-8) Gruppe an. Das Alster Match Race Team musste nach Platz 6 in der Round Robin auf J22 im Silber Halbfinale gegen Jens Hartwig antreten. Im Vergleich zu Samstag lief es um einiges besser und der Einzug ins Silber Finale wurde mit 2:0 gesichert. Nathalie Keller hatte sich bereits 2:1 gegen Krautzik durchgesetzt und stand so als Gegnerin fest. Die Chance Platz 5 zu erobern ließen sich Mitja, Miklas und Robert nicht nehmen und siegten gegen die Schweizerin.
Fazit: Der Finaltag mit 3:0 Siegen geht in Ordnung, doch ein Sieg auf der Alster wollte wieder nicht gelingen. Enttäuschung gibt es aber nicht, einiges hätte zwar besser klappen sollen und können, aber mit nur fünf Trainingstagen war mehr eindeutig nicht möglich so früh in diesem Jahr. Die Schwerpunkte dieses Jahr kommen alle noch, auf die sich von nun an vorbereitet wird.
Final result:
1. Stocker, Schweiz
2. Oehme, Hamburg
3. Walser, Schweiz
4. Szymik, Polen
5. Meyer, Hamburg
6. Keller, Schweiz
7. Hartwig, Berlin
8. Krautzik, Hamburg
9. Gurgel, Hamburg
Das AMRT nutzte an diesem Wochenende zum ersten mal die Möglichkeit eines Onboard Videos aus. Und so stehen nun die ersten zwei Videos online. Die Technik soll weiter ausgearbeitet und dann regelmäßig Videos veröffentlicht werden. Die ersten Kostproben:
AMRT vs. Gurgel (GER) YouTube Video
Sonntag, 19. September 2010
Zweiter Sieg in Plön
Das Team kehrt mit seinem zweiten Saisonsieg zurück aus Plön. Johannes, Miklas, Robert und Mitja segelten in ihren 10 Rennen eine souveräne Serie und bleiben so verlustpunktfrei bei beiden Plöner Regatten in diesem Jahr.
An diesem Wochenende zeigte sich Plön nicht von seiner schönen Seite – aber bot sehr gute Segelbedingungen. Wind war dieses Mal sogar vorhanden, drehte nur extrem und blies mit sehr unterschiedlichen Stärken. Für das Team stellte dies an beiden Tagen eine schöne Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft dar. So zeigten unsere vier Jungs jede Menge Einsatz, immer 100% Konzentration und den Willen, jedes einzelne Rennen zu gewinnen. So sah gleich das erste Rennen am Samstag schon fast aus wie eine Niederlage. Der Penalty wegen zu frühen Eintauchens konnte bereits im Vorstart wieder abgegeben werden, doch mussten auf Kreuz und Vorwind weiter gekämpft werden. Auf dem letzten Vorwindgang konnte sich durch einen geschickten Gybe-set eine Böe sowie die Führung und der Sieg gegen das an eins gesetzte Team um Roger Stocker (Schweiz) erarbeitet werden. Die weiteren Rennen entschied das AMRT meist im Vorstart und sicherte durch eine gute Fahrtechnik gepaart mit taktisch einwandfreiem Segeln die Siege ab. Wenn es sein musste wurde aber auch der Gegner ordentlich gematcht, so wie gegen Roger Stocker oder Gastgeber Lars Hückstädt in den jeweils zweiten Aufeinandertreffen.
An diesem Wochenende zeigte sich Plön nicht von seiner schönen Seite – aber bot sehr gute Segelbedingungen. Wind war dieses Mal sogar vorhanden, drehte nur extrem und blies mit sehr unterschiedlichen Stärken. Für das Team stellte dies an beiden Tagen eine schöne Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft dar. So zeigten unsere vier Jungs jede Menge Einsatz, immer 100% Konzentration und den Willen, jedes einzelne Rennen zu gewinnen. So sah gleich das erste Rennen am Samstag schon fast aus wie eine Niederlage. Der Penalty wegen zu frühen Eintauchens konnte bereits im Vorstart wieder abgegeben werden, doch mussten auf Kreuz und Vorwind weiter gekämpft werden. Auf dem letzten Vorwindgang konnte sich durch einen geschickten Gybe-set eine Böe sowie die Führung und der Sieg gegen das an eins gesetzte Team um Roger Stocker (Schweiz) erarbeitet werden. Die weiteren Rennen entschied das AMRT meist im Vorstart und sicherte durch eine gute Fahrtechnik gepaart mit taktisch einwandfreiem Segeln die Siege ab. Wenn es sein musste wurde aber auch der Gegner ordentlich gematcht, so wie gegen Roger Stocker oder Gastgeber Lars Hückstädt in den jeweils zweiten Aufeinandertreffen.
Am Ende gab es den nicht ganz fehlerfreien zweiten Sieg in Plön in diesem Jahr und eine perfekte Einstimmung auf die nächsten zwei Wochen. Denn schon am Freitagmorgen geht es für Mitja, Miklas und Johannes weiter in Richtung Zürich. Dort werden die drei von Marc Viehöfer unterstützt und segeln zwei Tage lang unter anderem gegen die Schweizer Nummer 1 Eric Monin. Gesegelt wird auf Ocean26 des Yacht Club Zürich. Von dort geht es nach zwei Tagen der Entspannung am Mittwoch weiter zum Tegernsee, wo am Donnerstag mit dem offiziellen Training die Deutsche Meisterschaft beginnt. Dort stößt dann auch Robert wieder zum Team hinzu.
Weiter Informationen zu:
Zürich: http://www.zurich-match-race.ch
Tegernsee: http://www.matchrace-tegernsee.de/
Sonntag, 25. April 2010
Ein 6. Platz in Schweden
Das AMRT schließt mit dem sechsten Platz das erste Match im Ausland 2010 zufrieden ab. Beim GKSS Ice Breaker 2010 traf das Team um Skipper Mitja Meyer u.a. auf die drei Top 25 Skipper Rahm, Berntsson und Lindberg und konnte insgesamt eine solide Leistung abrufen. Auf den Booten vom Typ DS 37 segelten für das AMRT Miklas Meyer, Robert Lau, Hannes Noculak, Zino Soyka und Skipper Mitja und mussten zunächst Lehrgeld bezahlen.
In den ersten Rennen musste sich das Team zunächst nicht nur an die Boote gewöhnen. Es machte sich auch bemerkbar das die fünf noch nicht komplett eingespielt sind und so nicht alles auf Anhieb funktionierte. So gingen die ersten beiden Rennen verloren - nicht ganz der erwartete Start. Das dritte Rennen lief deutlich besser und der Start konnte gewonnen werden. Leider verpasste das Team etwas die Layline und ging knapp als zweites um die Luvtonne. Der anschließende Vorwind entpuppte sich als echter Fight mit dem die Umpire überfordert waren. Das AMRT konnte zwischenzeitlich die Führung erobern und setzte die Gegner stark unter Druck, zwei Umpire Fehlentscheidungen bevorteilten den Gegner jedoch so stark und die Leetonne konnte nicht in Führung gerundet werden. Der leichte Rückstand konnte leider nicht mehr aufgeholt werden und so ging auch das dritte Rennen verloren. Im vierten Rennen und letzten Rennen der Vorrunde erfolgte dann der verdiente erste Sieg und zunächst eine Pause.
Glücklicherweise ergab sich in der Gruppe A vom AMRT ein Gleichstand der ausgesegelt werden sollte. Das AMRT hatte wieder kein Losglück im Sail-off, konnte aber beide Rennen souverän gewinnen und zog so in die Siegerrunde ein. Der etwas abgeflaute Wind auf 2-3 Bft. half etwas bei den beiden Siegen und das Team konnte das erste Mal seine volle Leistung abrufen.
Im direkten Anschluss folgten dann gleich die Rennen gegen den lokalen Hero Mathias Rahm und dem Dänen Lars Hoffmann. Der Wind briste wieder auf und es konnte nicht an die Leistung des Sail-off angeknüpft werden. Beide Rennen konnten leider nicht gewonnen werden.
Am Sonntag morgen stand dann noch ein Rennen gegen Staffan Lindberg auf dem Programm. Bei 4-5 Bft. ließ der stark segelnde Finne keine Chance und sicherte sich den Sieg.
Das AMRT belegte hinter der starken, DS37 gewöhnten Konkurrenz einen 6. Platz. Zwar nicht ganz die erwartete Platzierung aber trotzdem zufriedenstellend.
In den ersten Rennen musste sich das Team zunächst nicht nur an die Boote gewöhnen. Es machte sich auch bemerkbar das die fünf noch nicht komplett eingespielt sind und so nicht alles auf Anhieb funktionierte. So gingen die ersten beiden Rennen verloren - nicht ganz der erwartete Start. Das dritte Rennen lief deutlich besser und der Start konnte gewonnen werden. Leider verpasste das Team etwas die Layline und ging knapp als zweites um die Luvtonne. Der anschließende Vorwind entpuppte sich als echter Fight mit dem die Umpire überfordert waren. Das AMRT konnte zwischenzeitlich die Führung erobern und setzte die Gegner stark unter Druck, zwei Umpire Fehlentscheidungen bevorteilten den Gegner jedoch so stark und die Leetonne konnte nicht in Führung gerundet werden. Der leichte Rückstand konnte leider nicht mehr aufgeholt werden und so ging auch das dritte Rennen verloren. Im vierten Rennen und letzten Rennen der Vorrunde erfolgte dann der verdiente erste Sieg und zunächst eine Pause.
Glücklicherweise ergab sich in der Gruppe A vom AMRT ein Gleichstand der ausgesegelt werden sollte. Das AMRT hatte wieder kein Losglück im Sail-off, konnte aber beide Rennen souverän gewinnen und zog so in die Siegerrunde ein. Der etwas abgeflaute Wind auf 2-3 Bft. half etwas bei den beiden Siegen und das Team konnte das erste Mal seine volle Leistung abrufen.
Im direkten Anschluss folgten dann gleich die Rennen gegen den lokalen Hero Mathias Rahm und dem Dänen Lars Hoffmann. Der Wind briste wieder auf und es konnte nicht an die Leistung des Sail-off angeknüpft werden. Beide Rennen konnten leider nicht gewonnen werden.
Am Sonntag morgen stand dann noch ein Rennen gegen Staffan Lindberg auf dem Programm. Bei 4-5 Bft. ließ der stark segelnde Finne keine Chance und sicherte sich den Sieg.
Das AMRT belegte hinter der starken, DS37 gewöhnten Konkurrenz einen 6. Platz. Zwar nicht ganz die erwartete Platzierung aber trotzdem zufriedenstellend.
Samstag, 12. Dezember 2009
3. Platz beim Weihnachtsmatchrace
Man kann fast sagen: Nur dritter! Nach dem Sieg im letzten Jahr, war die Siegprämie - ein Weihnachtsbaum - auch dieses Jahr fest eingeplant. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Mit einer Niederlage gegen J-24 Europameister Peer Kock in der Gruppenphase zogen Mitja, Robert, Johannes und Miklas in Halbfinale ein. Hier war dann leider Schluss, als das Team in Führung liegend einfach keinen Wind bekam. So konnten die späteren Gesamt zweiten auf der anderen Bahnseite vorbeisegeln. Im Rennen um Platz 3 konnte dann noch gewonnen werden. So bleibt die Serie der letzten drei Jahre bestehen: Platz 1, Platz 3, Platz 1 und nun wieder Platz 3. Peer Kock ging am Ende als Sieger mit dem Weihnachtsbaum nach Hause.
Nun geht es für alle zunächst entspannt Richtung Weihnachten und in die neue Saison. Anfang Januar ist dann der geplante Beginn für das Wassertraining, um sich auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten.
Results WMR 2009
Nun geht es für alle zunächst entspannt Richtung Weihnachten und in die neue Saison. Anfang Januar ist dann der geplante Beginn für das Wassertraining, um sich auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten.
Results WMR 2009
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Match Race Rankings 09.12.2009
Am heutigen Mittwoch sind die letzten Rankings für 2009 von der ISAF veröffentlicht. Adam Minoprio ist in der letzten Woche Weltmeister geworden und hält auch weiter seinen ersten Platz. Ihm folgt Vizeweltmeister Torvar Mirsky und Nations-Cup Sieger Damien Iehl auf Platz 3. Die deutsche Rangliste wird angeführt von Stefan Meister dicht gefolgt von Max Gurgel. Das AMRT belegt weiter Platz 8 in Deutschland und 178 in der Welt. Wenn man den späten Saisonstart und die Konzentration auf andere Projekte in den letzten zwei Jahren betrachtet, ist dies akzeptabel. Das Team um Skipper Mitja Meyer ist sich einig: 2010 zurück in die TOP 100!
Sonntag, 15. November 2009
Platz 5 beim Alster Act 15
Das Team beendete heute die Serie mit dem gestern versprochenen Sieg gegen die Holländer. Am Start konnte die bevorteilte Seite gewonnen werden, was den Grundstein für das restliche Rennen legte. Das Ergebnis stand schnell fest und die Jungs mussten ihren Vorsprung nur noch nach Hause fahren.
Durch diesen Sieg konnten sich Mitja, Robert und Miklas den 5. Platz sichern und damit die Regattasaison akzeptabel beenden. Durch die super Leistung in fast allen Rennen wäre mehr drin gewesen, doch fehlte leider oft der letzte Meter im Ziel, obwohl das Team nur einen Vorstart verloren hatte. Aber so ist es nun mal im Match Race. Nächstes Mal geht es dann weiter nach vorne, da sind sich die drei sicher.
Über den Winter sind mehrere Trainings geplant, um sich auf die nächste Saison vorzubereiten. So soll auch bald die Planung für das nächste Jahr anfangen.
Gewonnen hat den 15ten Alster Act Jeron den Boer aus den Niederlanden vor Max Gurgel und Hans Spitzauer (Österreich).
Results Alster Act 15
Durch diesen Sieg konnten sich Mitja, Robert und Miklas den 5. Platz sichern und damit die Regattasaison akzeptabel beenden. Durch die super Leistung in fast allen Rennen wäre mehr drin gewesen, doch fehlte leider oft der letzte Meter im Ziel, obwohl das Team nur einen Vorstart verloren hatte. Aber so ist es nun mal im Match Race. Nächstes Mal geht es dann weiter nach vorne, da sind sich die drei sicher.Über den Winter sind mehrere Trainings geplant, um sich auf die nächste Saison vorzubereiten. So soll auch bald die Planung für das nächste Jahr anfangen.
Gewonnen hat den 15ten Alster Act Jeron den Boer aus den Niederlanden vor Max Gurgel und Hans Spitzauer (Österreich).
Results Alster Act 15
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