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Montag, 19. November 2012

AMRT beendet Saison 2012 mit Platz 6 auf der Alster

Mit gemischten Gefühlen beendet das Alster Match Race Team mit Mitja, Miklas und Robin die Saison 2012 auf der Alster. Mehr als der gesetzte sechste Platz sprang nach zwei Tagen Segeln nicht heraus.

Der Hamburger Segel-Club hatte für das vergangene Wochenende zum Alster Act 22 und dem ersten und letzten Match Race dieses Jahres auf der Alster geladen. Auf sieben neuen Booten von Typ Bavaria B/one segelten 12 Teams aus sechs Nationen um die Weltranglistenpunkte dieses Grade 3 Events. Beachtenswert: vier der fünf teilnehmenden Teams kamen vom NRV!

Der Modus der Veranstaltung sah eine Round Robin in zwei Gruppen mit anschließendem Halbfinale und Platzierungsrennen vor. Die nach der letzten ISAF Weltrangliste eingeteilten Gruppen versprachen vor allem in Gruppe B spannende Rennen, da alle vier NRV Mannschaften in dieser Gruppe gelandet sind und nur die ersten zwei sich für das Halbfinale qualifizieren konnten.

Für das AMRT saß neben Mitja und Miklas zum ersten Mal Robin Zinkmann an Bord, welcher das Team als Taktiker und Vorwindtrimmer unterstützte. Doch für die drei begann die Round Robin nicht nach Plan. Nach gewonnenem Start gegen Felix Oehme (NRV) machte sich die mangelnde Erfahrung mit den neuen B/One bemerkbar und das Rennen ging nach ein paar kleineren Fehlern klar verloren. Die blitzartige Auswertung vor dem nächsten Rennen noch auf dem Wasser brachte Lösungen zu Tage und sorgte für drei Siege in Serie. Das letzte Rennen gegen die bisher ungeschlagene NRV Crew von Sven-Erik Horsch (NRV) sollte die Entscheidung zwischen Halbfinale oder nur Kampf um Platz 5 bringen. Auch hier konnte der Start gewonnen werden, doch mangelnde Geschwindigkeit und ein unglücklicher Winddreher in der Nachstartphase sorgte schnell für den Verlust der Kontrolle und schlussendlich für die zweite Niederlage.

Mit Platz drei in der Gruppe hinter Horsch und Oehme stand am Sonntag die Runde um Platz 5 an, welche in zwei Rennen ausgesegelt werden sollte. Im ersten Rennen siegte Mitja mit seiner Crew gegen Roger Stocker aus der Schweiz souverän. Im finalen Rennen gegen die Dänen um Lucas Lier folgte ein spannender und enger zwei Kampf. Insgesamt zwei knappe Penaltys für das AMRT waren schlussendlich dann etwas zu viel und sorgten für eine dritte Niederlage und Platz 6 im Ergebnis.

Wir danken der Organisation und Wettfahrtleitung des HSC für ihre tolle Wettfahrtleitung des kalten und teilweise nassen Saisonabschluss. Gratulation an unsere Trainingspartner Felix Oehme, Niklas von Meyerinck und Klaas Höpcke zum verdienten Sieg vor Lars Hückstedt und Sven-Erik Horsch. Auf Platz neun komplettiert Florian Haufe das starke NRV Ergebnis.

Bilder und Ergebnisse: http://www.hamburger-segel-club.de/de/segeln/match-racing/alster-act-22.html
Bericht von Felix: http://www.nrv.de/aktuelles/news/news-single/article/gelungenes-saisonfinale-fuer-das-nrv-match-race-team.html

Wir verabschieden uns jetzt von der Saison 2012 und gehen in die Winterpause und wünschen allen einen gemütlichen Ausklang des Jahres.

Freitag, 1. Juni 2012

Volvo Open Swiss Match Racing






Alster Match Race Team qualifiziert sich für das Finale der Schweizer Meisterschaft in Romanshorn. Zweites Event in dieser Saison und erste Meisterschaft. 

Vom 16.-19. August wird Steuermann Mitja Meyer mit seinem Team auf dem Bodensee gegen die Schweizer Elite um die Schweizer Meisterschaft im Match Race kämpfen. Der dritte Lauf des Volvo Match Race Cup stellt in Romanshorn gleichzeitig das Finale dar und wird auf sechs Yachten vom Typ blu26 ausgesegelt.

blu Bayern Cup 2012, Foto: Tom Gonsior
Nach der Absage von der Studenten WM und der DM 2012 freut sich das Team doch eine Meisterschaft zu segeln und gab gestern die offizielle Teilnahmeerklärung beim Veranstalter ab. Der dritte Platz beim Match Race in Kreuzlingen im April ließ das Team nach Absage von Zbroja und Monin (Platz 1 und 2) nachrücken. "Wir hoffen auf Wind, ein gutes Wochenende für uns und das glückliche Händchen was man im Match Race halt so braucht" erklärt Crew-Manager Miklas Meyer die Gedanken des Teams. Mit den blu26 Yachten kommt das Team ja bekanntermaßen bestens zurecht.

Mehr Informationen: http://www.volvomatchracecup.ch/index.php/en/ und https://www.facebook.com/VolvoMatchRaceCup

Mittwoch, 30. Mai 2012

Studenten Weltmeisterschaft und DM 2012

Am heutigen Mittwoch hat das Alster Match Race Team um Steuermann Mitja Meyer seine Nominierung zur Studenten Weltmeisterschaft im Match Race im September zurückgegeben. 

Crew-Manager Miklas Meyer erklärt die Entscheidung: "Uns ist aufgrund der zeitlichen Lage und unseren Verpflichtungen an unseren Universitäten es leider nicht mögliche eine adäquate und notwendige Vorbereitung für so ein Event zu bestreiten. Wir fahren nicht zu einer Studenten WM um letzter zu werden, nur dabei sein reicht uns nicht!" So hat das Team heute die Konsequenz aus dieser Entscheidung und Situation gezogen und seine Nominierung dem adh und der Match Race Vereinigung zurück gegeben. 

Als weitere Gründe zählte das Team die hohen Kosten für ein Event mit Status Grade 3 auf sowie der hohe bürokratische Aufwand von Seiten der FISU und des adh. Das bedauern dieser Entscheidung war allen im Team anzumerken, doch nur für ein tolles Event und für den Spaß wollte keiner nach Frankreich reisen. 

Darüber hinaus wird das AMRT auch nicht an der Deutschen Meisterschaft im Match Race 2012 teilnehmen. Die während der Travemünder Woche vom 21.-24. Juli stattfindende Meisterschaft wird die zweite in Folge sein, an der Mitja mit seinem Team nicht teilnimmt. Grund hierfür ist, ebenso wie für die Studenten WM, die ungünstige Lage während der Klausurenphase der Uni. 

"Leider können wir auch in diesem Jahr keinen Angriff auf den deutschen Titel starten, obwohl wir uns nach unser Vizemeisterschaft 2010 den Sprung nach ganz oben schon wünschen. Aber leider gehen zur Zeit andere Dinge vor und genießen während gewisser Zeiträume oberste Priorität" erklärt Miklas. Aber ganz ohne Meisterschaft wird das AMRT in 2012 nicht bleiben. An welcher das Team teilnehmen wird, möchte es jedoch erst am Freitag verraten. 

Montag, 30. April 2012

Starker Saisonauftakt - AMRT wird 3. in Kreuzlingen


Das Alster Match Race Team mit Mitja, Miklas, Robert und Max startet in Kreuzlingen (Schweiz) mit einem dritten Platz erfolgreich in die Saison. Lange hat es nicht nach einer guten Leistung des Teams ausgesehen, doch zum Ende der Serie überzeugt das Team durch starke Leistungen in den entschiedenen Rennen. 

Seit heute Morgen ist das Team zurück im Alltag nach einem langen Segel- und Regattawochenende. Bereits am vergangenen Donnerstag ging es los mit einem mehrstündigen Training auf dem bayrischen Tegernsee. Durch die Unterstützung vom "sailingcenter - Segelsport am Tegernsee" konnte bereits vor dem Event das erste Mal in diesem Jahr auf blu26 trainiert werden. Die Winterpause war doch wieder lang und die Abläufe saßen noch nicht ganz so wie sie sollten.

Auftakt der Saison 2012

Am Freitag folgte dann die Weiterreise nach Kreuzlingen an der Schweizerseite vom Bodensee. Der Event begann mit dem offiziellen Training, währenddessen der Wind immer weniger wurde. Um 14 Uhr begannen dann bei leichter Thermik die Wettfahrten. In der dritten Startgruppe folgte dann das erste Rennen der Saison für Mitja und seine Mannschaft. Beim immer schwächer werdenden Wind erreichten die vier jedoch nie die gewünschte und nötige Bootsgeschwindigkeit und verloren das Rennen haushoch. Da der Wind jedoch komplett einschlief folgte eine mehrstündige Startverschiebung auf dem Wasser. Erst am Abend folgte dann ein nächster Startversuch. Das AMRT trat im ersten Versuch gegen Tino Ellegast an, bekam jedoch wieder nicht den richtigen Druck in die blu. Glücklicherweise hört der Wind kurz hinter der Luvtonne dann komplett wieder auf und nach einiger Zeit "hilflosen" treiben der Boote wurde dann die Wettfahrt abgebrochen. Bilanz Tag 1: Schlechtes Timing, schlechte Geschwindigkeit. 0:1 Niederlagen und nicht nur gefühlt ein ganz schlechter Tag! 


Samstag, Tag der ersten Entscheidungen

Um 8 Uhr morgens war bereits abzusehen, das der Tag so anfängt, wie der letzte aufgehört hat. Kein Wind und Startverschiebung für mehrere Stunden. Erst um 12 Uhr begann dann der Tag und das mit einem Paukenschlag. Kräftiger, warmer Föhnwind mit Böen von über 15 Knoten. Für alle eine Überraschung! Gegen den an eins gesetzten Schweizer Monin begann der Tag mit einem starken Vorstart. Jedoch verlor Mitja und sein Team genauso wie im folgenden Rennen gegen Joni Steinlein (Konstanz) kurz vor dem Start die Kontrolle über den Gegner. Anders als gegen Steinlein konnte gegen Monin nicht gewonnen werden, und so stand es schon 1:2 für das Team. Die große Überraschung des Tages folgte dann im vierten Match des Tages. Gegen das NRV Team um Florian Haufe fing man sich drei Penaltys im Vorstart und damit die Schwarze Flagge. Disqualifikation in einem Match, das erste Mal fürs AMRT. So können vier Minuten Unkonzentriertheit, vermeidbare Fehler und mindestens strittige Schiedsrichterentscheidungen doch für große Überraschungen sorgen. Danach konnten die letzten Rennen für den Tag, das zweite war erst um 20:00 Uhr beendet, gegen die Schweizer Mannschaften Erni und Stocker gewonnen werden. Bilanz Tag 2: Viele Überraschungen, Durchwachsene Leistungen und Prämieren. 4:3 Siege nach dem zweiten Tag und die Chance aufs Halbfinale noch rechnerisch möglich. 


Starke Steigerung und spannende Rennen

8 Uhr Morgens und gleiches Bild auch am Sonntag: mehrere Stunden warten bis um 12 Uhr gestartet wurde. Gegen Ellegast und den Polen Zbroja standen die Entscheidungsrennen für Mitja, Robert, Miklas und Max an. Nur zwei Siege konnten den Einzug ins Halbfinale sichern. Und so sollte es kommen. Starke Leistung in allen Bereichen zauberte das Team zu aller Überraschung am Sonntag auf den Parcours und machte mit zwei Siegen den Einzug als dritter der Round Robin in die nächste Runde sicher. Doch leider gibt es zwei Leider. Zunächst verletzte sich Max beim bergen des Spinnakers gegen Zbroja seinen Kopf am Vorschiffsluk. Das Team entschied sich Max aus gesundheitlichen Gründen lieber auf der Teamplattform zu lassen und holte Christoph Hardt an Bord. Christoph trainierte schon öfters mit Mitja und Miklas in Hamburg und hatte mit dem Konstanzer Team von Joni Steinlein teilgenommen. Zweites Leider: Aufgrund des Zeitmangels wurden die Rennen des Halbfinales gestrichen und so zog das AMRT "nur" ins kleine Finale ein. 
Hier warteten nun Tino Ellegast und noch ein paar Überraschungen. Im ersten Rennen sorgte Miklas für „Mann über Bord“ Nummer zwei und drei am Wochenende. War Robert noch im Prestart gegen Steinlein bereits am Samstag schwimmen gegangen, riss Miklas auf der ersten Kreuz Christoph mit ins Wasser, als er beim ausreiten das falsche Seil griff. Rennen verloren, 0:1 hinten. Von nun an Attacke! Und die Umsetzung folgte zu gleich. Starke Vorstarts und starkes Segeln mit sehr engen und knappen Manövern sorgten für die Siege eins und zwei und damit der 2:1 Sieg im kleinen Finale gleichbedeutend mit dem dritten Platz! 
Bilanz: Kontinuierliche Leistungssteigerung vom ersten bis zum letzten Rennen mit einem doch unerwarteten Ende mit einem Platz auf dem Treppchen. Max geht es auch soweit wieder gut! 

Nun folgt eine etwas längere Regattapause bis in den Sommer, später dazu mehr. Mit der nächsten Neuberechnung der Weltrangliste wird Mitja voraussichtlich wieder in die Top 100 der Welt einziehen. 

Dank gilt neben den Veranstaltern und Organisatoren um Felix Somm auch dem sailingcenter für ideale Trainingsbedingungen, Christoph dass er eingesprungen ist und unseren Sponsoren und Partnern für die Unterstützung. 


Donnerstag, 26. April 2012

Erste Regatta 2012

Um 10:20 Uhr startet heute morgen die erste Regattareise für das AMRT 2012. Mit Lufhansa Flug LH 2063 fliegen Mitja, Miklas und Robert von Hamburg nach München und treffen dort mit Max zusammen. Am Tegernsee steht dann ein erstes mehrstündiges Training für den Nachmittag an bevor es morgen weiter nach Kreuzlingen geht.  

"Wir freuen uns sehr wieder an den Tegernsee zu kommen, auch wenn es dieses mal nur ein paar wenige Stunden sind. Die Möglichkeit hier noch einmal vor dem Event intensiv zu trainieren ist sehr wichtig für uns" erklärt Miklas diese Maßnahme. Zum Abend hin stellt eine Mannschaft von sailingcenter am Tegernsee noch als Trainingsgegner zur Verfügung.

Am Freitag reist das Team dann mit dem Auto weiter nach Kreuzlingen. Dort beginnt um 9 Uhr morgens das offizielle Training, ab Mittag starten dann die ersten Rennen des Bodensee Match Race Act II. Bis Sonntagabend soll dann um Weltranglistenpunkte gesegelt werden. Mit den Schweizern Eric Monin und Roger Stocker sowie Tino Ellegast als Deutscher Spitzensegler steht eine starke Konkurrenz auf der Startliste.

"Ich freue mich sehr auf den Saisonstart, endlich wieder segeln und das auf den uns gut bekannten blu26. Wenn jetzt noch der Wind mitspielt können wir nicht klagen" freut sich Max bereits im Vorfeld. Max übernimmt am Bodensee die gewöhnlich von Johannes ausgeführte Rolle auf dem dem Vorschiff, während Mitja, Robert und Miklas an gewohnter Stelle an Bord zu finden sind.

Mehr News schon heute Abend und dann ab morgen zeitnah über Twitter und Facebook.

Mittwoch, 18. April 2012

8 Tage bis zum Saisonauftakt

In etwas mehr als einer Woche starten das Alster Match Race Team zu seinem ersten Event der Saison. Anders als in den vergangenen Jahren diesmal nicht auf der Alster, in Hamburg oder Deutschland. Für Mitja, Robert, Miklas und Max geht es über München auf den Bodensee. Vor Kreuzlingen in der Schweiz wird dann der Bodensee Match Race Act II ausgesegelt.
Vom 27.-29. April geht es dann an drei Tagen in mehreren Runden gegen neun weitere Teams aus vier Nationen. Mitja ist mit seinem Team als Platz 106 der Weltrangliste als viertes gesetzt.


16 Eric Monnin SUI
57 Roger Stocker SUI
64 Patryk Zbroja POL
112 Mitja Meyer GER Alster Match Race Team
185 Tino Ellegast GER
320 Joni Steinlein GER
327 Lukas Erni SUI
560 Max Trippolt AUT
866 Julian Flessati SUI
Qualifikant von ACT I

Ziel ist es mit einer guten Platzierung in die Saison zu starten und am Besten gleich wieder in die Top 100 der Weltrangliste einzuziehen. Vor dem Hintergrund das dann Robert und Max ihrere ersten Stunden auf dem Wasser mit dem Team verbringen werden, sicherlich kein einfaches unterfangen. Bis es denn nun losgeht stehen für alle noch einige Stunden an der Uni und bei der Arbeit an und hoffentlich doch noch die eine oder andere Stunde auf dem Wasser.

Seit Anfang April trainiert das Team vermehrt mit dem NRV Match Race um Felix Oehme auf der Alster. Mit den NRV clubeigenen J22 wird vor allem an der Auffrischung von Manövern und Technik nach dem Winter gearbeitet. Neben Mitja und Miklas segelte hauptsächlich Christoph mit, der ab dieser Saison das AMRT unterstützt und verstärkt. Auch in Kreuzlingen wird er im Einsatz sein, dann aber für sein heimisches Team aus Konstanz und wird dann zunächst wieder Gegner vom Mitja und Co.

Mittwoch, 28. März 2012

Erstes Event in 2012

Bild: bluboats Cup Tegernsee 2011 von Tom Gonsoir;
Crew v.l.n.r.: Johannes, Miklas, Hendrik, Mitja
Vom 27.-29. April wird das Alster Match Race Team am Bodensee Match Race Act in Kreuzlingen teilnehmen. Seit langer Zeit wird es das erste Event auf dem Bodensee für Mitja und sein Team werden. Ausgeschrieben als Grade 3 Event wird der Saisonauftakt auf den dem Team bestens bekannten blu26 ausgesegelt. Neben Mitja werden Robert, Miklas und Max das Event bestreiten und gegen einige bekannte Teams wie den Schweizer Roger Stocker.

Da für das AMRT dieses Event erst den Saisonauftakt darstellt sind die Erwartungen eher gedämpft. "Wir wollen natürlich erfolgreich in die Saison starten, aber sicherlich auch verlorene Rennen so früh im Jahr nicht überbewerten" kündigt Genuatrimmer Miklas an. Vor dem Team liegt auch wieder ein lange Saison die erst spät im Jahr enden wird. Sechs bis acht Events sind in diesem Jahr geplant, welche es werden und wohin es für das Team in diesem Jahr geht, folgt in den nächsten Tagen und Wochen.

Und ganz wichtig: es gibt noch ein paar weitere News und die ersten werden schon am Wochenende folgen!


Sonntag, 20. November 2011

Feitsma gewinnt Act 21 - AMRT auf Platz 2

Leichte Winde fordern die Segler
Nach zwei Stunden Warten endlich Start zur ersten Wettfahrt. Schwierige Winde, Holland gewinnt 3:1, AMRT auf Platz 2


Gegen 12 Uhr konnte heute nach einem Tag Startverschiebung doch noch das erste Rennen um den Alster Act 21 gestartet werden. Die vier teilnehmenden Teams waren glücklich endlich aufs Wasser zu kommen. In sehr leichten und anspruchsvollen Windbedingungen wurden die Teilnehmer mehr geistig als körperlich gefordert. Wind musste gesucht und gefunden werden, Segel richtig eingestellt und das Boot immer in Fahrt gehalten werden.

Nach der Round Robin und einem ausgesegelten Gleichstand setzte sich nach insgesamt acht gestarteten Rennen der Holländer Jurjen Feitsma mit nur einer Niederlage durch. Das AMRT um Mitja Meyer landete am Ende auf Platz 2 und musste sich nur dem Holländer in zwei Rennen geschlagen geben. Die Plätze 3 und 4 gingen an Max Gurgel und Robin Zinkmann. Max nach der Round Robin noch punktgleich mit Mitja und Jurjen verlor das entschiedene Rennen im sail off gegen den Holländer und musste sich so mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Ergebnis: 1. Jurjen Feitsma 3:1, 2. Mitja Meyer 2:2, 3. Max Gurgel 2:2, 4. Robin Zinkmann 0:3



Samstag, 19. November 2011

Alster Act 21 - Tag 1

Leider keine Rennen am Samstag beim Alster Act 21 . Alle Teams voller Vorfreude angereist - Stimmung ungetrübt.

Am heutigen Samstag ließ Petrus leider alle Segler im Stich: kein bisschen Wind auf der Alster. So sehr Wettfahrtleitung wie auch das internationale Teilnehmerfeld hoffte, es stellte sich über den Tag keinerlei Verbesserung ein.

Um 11 Uhr heute Morgen verschob Wettfahrtleiter Jens Hahlbrock das erste Mal den Start um mehrere Stunden. Zeit für die Teams die Wartezeit möglichst spannend zu überbrücken mit Sightseeing, Stadtbummel, Lernen und verschiedenen Spielen. Als sich zum Mittagessen noch keine Besserung eingestellt hat wurde auch dem letzten die Hoffnung langsam genommen. Um 15 Uhr wurde dann der Tag endgültig beendet und die Rennen auf morgen verschoben.

Große Hoffnung mag aber auch für morgen nicht aufkommen: Wind wieder um 2-4 Knoten in der Windfinder Vorhersage, so dass den Teilnehmern wohl die Freude genommen wird um 10 Uhr endlich zur ersten Wettfahrt zu starten.

Um 8:30 Uhr treffen sich die Teilnehmer auch am Sonntag wieder im Clubraum zum gemeinsamen Frühstück und um 9 Uhr findet das tägliche Skippersmeeting statt.

Freitag, 18. November 2011

Alster Act 21

Morgen früh geht es los, das letzte Event des Jahres. Vier Teams und zwei Boote bedeutet viel Segeln und noch einmal richtig viel Spaß nach dieser spannenden Saison. 

Heute hat Miklas mit seinen Helfern die zwei Streamlines fertig vorbereitet, sodass alles für morgen einsatzbereit ist. Während das holländische Team sich heute Abend erst auf die Fahrt nach Hamburg machte, trainierte Robin Zinkmann mit seiner Crew bereits in sehr leichten Winden.

Diese werden auch für morgen erwartet, wenn um 10 Uhr die Wettfahrten starten. Lediglich 2-4 Knoten Wind, aber immerhin noch Temperaturen über dem Gefrierpunkt... Nach seiner Abwesenheit bei der EM im Sommer kehrt Robert wieder an Bord zurück und wird mit Miklas und Mitja zusammen das Event bestreiten.

Geplant sind für morgen zwei Round Robin mit insgesamt 12 Rennen, sechs für jedes Team. Wenn es mit dem Wind klappt wird es ein straffes Programm für Wettfahrtleitung und Teilnehmer.

Teilnehmerfeld: 
1. Jurjen Feitsma (Niederlande) mit Maarten Innemee und Wilco Stavenuiter, Platz 53 der Welt
2. Mitja Meyer (Hamburg) mit Robert Lau und Miklas Meyer, Platz 85, Alster Match Race Team
3. Max Gurgel (Kiel) mit Karl Gurgel und Lisa Steppat, Platz 321
4. Robin Zinkmann (Hamburg) mit Lasse Nielandt und Christian von Perger, kein Platzierung

Donnerstag, 17. November 2011

Der Countdown läuft...

Morgen beginnt er letzte Tag der Vorbereitung des Alster Act 21. Seit Montag schwimmen bereits die zwei zur Verfügung stehenden Streamlines in der Alster. Morgen bereitet Miklas mit seinen Helfern den Rest vor damit die Boote schon am Nachmittag zum Training zur Verfügung stehen.

Am Nachmittag wird bereits das Team von Robin Zinkmann zum Training erwartet während erst am späten Abend die holländischen Gäste um Jurjen Feitsma eintreffen.

Das AMRT tritt an diesem Event der in der gewohnten Streamlinebesatzung mit Robert und Miklas an den Schoten und Mitja an der Pinne an. Auf Training wurde in Anbetracht des Events komplett verzichtet. Vielmehr gilt es noch einmal vor der Winterpause auf das Wasser zu kommen und in lockerer Atmosphäre ein paar Rennen zu segeln.

Die Rennen beginnen am Samstag und Sonntag jeweils um 10 Uhr und sind von der Steganlage sehr gut zu verfolgen. Ab 11 Uhr öffnet auch die Ökonomie und freut sich über Besucher.

Freitag, 11. November 2011

Alster Act 21

In einer Woche startet auf der Alster der Alster Act 21. Das als Grade 3 geplante Event wird in diesem Jahr nur als Grade 4 mit vier Teams stattfinden und erhält damit einen Trainingscharakter. 


Am 19. und 20. November startet das AMRT um Mitja Meyer mit seinem Bruder Miklas und Robert Lau an Bord beim letzten Match Race das Jahres. Auf zwei klubeigenen Streamlines richtet der Hamburger Segel-Club in gewohnter Weise seinen Alster Act aus. Dieses Jahr jedoch nur als Grade 4 mit vier Teilnehmenden Mannschaften.

Für das AMRT ist es das erste Match Race nach einer rund drei monatigen Pause. Das letzte Event war die Europameisterschaft in Finnland. Die Regatta auf der Alster bekommt daher den Charakter eines Trainings und gilt auch einem schönen Saisonabschluss.

Antreten wird das Team um Steuermann Mitja gegen den Weltranglisten 53. Jurjen Feitsma aus Holland, Klubkamerad Max Gurgel und Match Race Einsteiger und ORCi Europameister Robin Zinkmann.


Montag, 3. Oktober 2011

Sieg beim bluboats Bayern Cup

Vorwindtraining - Foto: Tom Gonsior, www.tomgonsior.de
Das Alster Match Race Team hat den Bayern Cup der blu26 auf dem bayrischen Tegernsee am vergangenen Wochenende gewonnen. Bei seiner Fleet Race Premiere in der blu26 überzeugt das Team in der Besetzung Mitja Meyer, Hendrik Conradi, Miklas Meyer und Johannes Noculak gleich von der ersten Wettfahrt an. 


Bei perfekten Segelbedingungen begann die Regatta am vergangen Freitag mit dem Trainingstag. Der Wind wehte mit drei bis vier Windstärken und ermöglichte so sehr gute Trainingsschläge und Manövertraining. Für den Abend haben sich die Veranstalter vom sailingcenter - Segelsport am Tegernsee etwas besonderes einfallen lassen: Bayrischer Abend im Braustüberl Tegernsee.

sailingcenter - bluboats Bayern Cup 2012 from Florian Hornsteiner on Vimeo.


Am Samstag folgte dann um kurz nach 12 Uhr der erste Start zu den Wettfahrten. Wind und Wetter ließen wieder keine Wünsche offen und ermöglichten vier gute und faire Wettfahrten. Das Alster Match Race Team gewann drei Wettfahrten souverän und musste lediglich im zweiten Tagesrennen sich um wenige Meter geschlagen geben und sich mit dem zweiten Platz begnügen. Am Abend hatte der ausrichtende Yacht Club Bad Wiessee zum  Drei-Gänge-Menü ins Clubhaus geladen und bei leckerem Essen konnten bereits die Bilder des Tages bestaunt werden. Mitja lag mit seinem Team bereits drei Punkte in Führung vor der SUI-03 "blunote" um Beat Müller.

Am Wind Performance - Foto: Tom Gonsior, www.tomgonsior.de
Vor den letzten drei Rennen am Sonntag wurde die SUI-03 als stärkster Konkurrent erkannt, und die "blunote" siegte bei leichten Winden vor dem AMRT in der ersten Wettfahrt und holte den ersten der drei Punkte auf. Doch den Gesamtsieg vor Augen verwandelten die vier Hanseaten vom AMRT mit dem vierten Wettfahrtsieg den ersten Matchball im nächsten Rennen. Mit dem sicheren Sieg im Rücken starteten Johannes, Miklas, Hendrik und Mitja wenige Sekunden zu früh in die finale siebte Wettfahrt und mussten nach dem Frühstart das Feld von hinten aufrollen. Nach starker Leistung wurde Boot um Boot aufgeholt und bereits an der Luvtonne fuhr die GER-12 wieder in der Spitzengruppe. Am Ende sicherte sich das Hamburger Team den fünften Wettfahrtsieg im siebten Rennen und sicherte den Gesamtsieg mit vier Punkten Vorsprung auf die Schweizer "blunote".

Der Dank des Teams gilt neben den Ausrichtern auch dem sailingcenter, welches dem Team eine bestens vorbereitete blu26 zur Verfügung stellte.

Website der Veranstalter:
Yacht Club Bad Wiessee
sailingcenter - Segelsport am Tegernsee
Ergebnis

Sonntag, 25. September 2011

Bluboats Cup am Tegernsee

Vom 30. September bis zum 02. Oktober ist das Alster Match Race Team im zweiten Jahr in Folge zu Gast am Tegernsee. Der Yacht Club Bad Wiessee richtet nach der Deutschen Meisterschaft im Match Race 2011 nun die Bluboats Cup auf den gleichen Yachten aus, dieses mal nur als Fleet Race.

Dank der großartigen Unterstützung vom sailingcenter - Segelsport am Tegernsee ist es dem Team möglich an dieser Regatta teilzunehmen und kommen so nach langer Zeit wieder an einer Flottenregatta teilzunehmen. Neben Mitja, Miklas und Johannes vom AMRT wird das Team von ORC-Weltmeister 2010 Hendrik Conradi unterstützt.


++++ Vermischtes++++
Robert war in der vergangenen Woche bei der Match Race Jugendeuropameisterschaft (U22) im Einsatz. Im Team von Anke Lukosch belegte er zusammen mit Karl Gurgel und Kai Bertallot den 11. Platz punktgleich mit dem 8. Gewonnen hat das Team aus Italien vor Dänemark und Großbritannien.

Miklas hat sich währenddessen in die Organisation vom Alster Act 21 des Hamburger Segel-Club eingeklingt damit dieses Event im November stattfinden kann. Gesegelt werden soll auf vier Streamlines und mit bis zu 10 Teams. Bewerbungen liegen schon reichlich vor und das Notice of Race wird innerhalb der nächsten Wochen veröffentlicht.

Sonntag, 24. Juli 2011

AMRT belegt 9. Platz beim Europa Finale des Nations Cup

AMRT scheidet im polnischen Gdynia in der Hauptrunde aus, Polen gewinnt im Finale gegen Großbritannien. Deutsche Frauen werden Siebte. 

Das Alster Match Race Team um Skipper Mitja Meyer belegt nur den 9. Platz im Gdynia und bleibt damit deutlich hinter seinen Erwartungen zurück. Für das Team Deutschland begann der erste Regattatag bereits nicht nach Plan. Nach fünf Stunden Startverschiebung begannen die Wettfahrten am Donnerstag erst um 16:30 Uhr für das jüngste Team im Teilnehmerfeld. Gleich zu Beginn musste gegen die Favoriten aus Dänemark und Russland gesegelt werden. Beide Rennen gingen nach ansprechenden Leistungen leider knapp verloren. Gerade gegen den Russen Nikiforov wäre der Sieg möglich gewesen. Im dritten Rennen gegen Norwegen führte das Team zunächst sicher, doch ein schlechtes Spinnakermanöver an der ersten Wendemarke sorgte für einen nicht mehr einzuholenden Rückstand. So mussten Johannes Noculak, Robert Lau sowie Miklas und Mitja Meyer gleich eine 0:3 Niederlage für den ersten Tag hinnehmen.

Am Freitag wurde die Round Robin dann fortgesetzt. Im ersten Rennen des Tages folgte der erste Sieg für das Deutsche Team. Ein guter Start legte die Grundlage für ein noch spannendes Rennen, als an der Leemarke ein Knoten auf dem Spifall eine schnelle Bergung des Segels nicht möglich machte. Die vier mussten auf der letzten Runde dann noch mal hart kämpfen bevor sie das Rennen gegen Irland noch sicher ins Ziel brachten. Die folgenden Rennen lief dann nicht nach Plan. Fehler im Timing sorgte für zu frühe oder zu späte Starts, die eine oder andere Spibergung missglückte und auch ein Sonnenschuss auf dem Vorwind gehörte zum Tagesprogramm. So kamen vier Niederlagen in Serie zu Stande, ehe kurz vor Tagesende noch gegen Schweden gewonnen werden konnte. Mitja kämpfte sich mit seinem Team nach einem Frühstart wieder zurück ins Rennen und brachte das Rennen ab der zweiten Luvbahnmarke sicher nach Hause.

Mit 2:7 beendete das Team auf Platz 9 dann die Round Robin auf dem vorletzten Platz. Leider brauchten die vier Jungs einfach etwas zu viel Zeit sich an die Schiffe zu gewöhnen. Die 34 Fuß langen Schiffe stellen einen erheblichen Unterschied zu den vom Team normalerweise im Match Race gesegelten Schiffen dar. So waren einige Fehler und Schwierigkeiten vorprogrammiert und ein Platz im Mittelfeld wurde leider nicht erreicht.

Seit gestern Abend ist das Team wieder gesund und munter in Deutschland angekommen. Nach einer kurzen Analyse des Nations Cup werden die Augen jetzt nach vorn gerichtet auf die EM im August. Dort wollen Mitja, Miklas und Johannes dann mit Maximilian an Bord voll angreifen.

Das deutsche Damenteam um Steuerfrau Anke Lukosch, mit Camilla Hoesch, Ann-Christin Goliaß und Annemarie Bruns an Bord, beendet ihr erstes Match Race mit einem Sieg auf Platz 7. Trotz des letzten Platzes in der Women Divison zogen die vier Damen eine positive Bilanz. Sie wurden in jedem Rennen ein bisschen besser und kamen mehrmals auch in direkte Schlagdistanz zu den Gegnerinnen.

Die Herren Konkurrenz wurde unterdessen von Polen gewonnen. Auf den Plätzen folgte Großbritannien und die Niederlande.


Ergebnisliste: Final Result Nations Cup
Mehr Infos und Fotos auch Facebook: Polish Match Tour bei Facebook

Montag, 18. Juli 2011

NC - Gdynia is calling!

Morgen geht es nun endlich los: Abfahrt nach Polen. Neun Stunden Autofahrt Richtung Osten an die polnische Ostseeküste, wo am Mittwoch das europäische Finale zum ISAF Nations Cup mit dem offiziellem Trainingstag startet. Zwei Stunden habe alle Teams Zeit sich an die Schiffe zu gewöhnen. Für das AMRT bedeutet dies zwei Stunden Vollgas geben, das Boot kennen lernen und auf Herz und Nieren prüfen. Was kann man machen, was geht nicht und vor allem: wie wird es schnell sind die wichtigsten Fragen für den Mittwoch Nachmittag.

Für Johannes, Robert, Miklas und Mitja werden es ab Donnerstag dann drei spannende Regattatage. Das Teilnehmerfeld präsentiert mehrere hochkarätige Teams wie den Dänen Peter Wibroe oder den Russen Eugeniy Nikoforov. Neun Gegner sind es insgesamt und mit dem AMRT gehen insgesamt zehn Nationen an den Start.

Neben der Open Division startet gleichzeitig auch der Frauenwettbewerb. Für Deutschland startet das Team um Anke Lukosch und vertritt damit gemeinsam die Deutschen Farben in Polen.

Dienstag, 12. Juli 2011

In einer Woche geht es los...

Nur noch sieben Tage, dann geht es los. 750 Kilometer über deutsche Autobahnen und polnische Landstraßen, neun bis zehn Stunden Fahrzeit später sind wir am Ort unseres ersten Highlights, Gdynia. Die Stadt an der polnischen Ostseeküste ist Gastgeber des ISAF Nations Cup Regional Final Europe II, einem der wichtigsten kontinentalen Match Race Events des Jahres. Zehn teilnehmende Teams aus zehn Nationen versprechen spannende, enge und anstrengende Rennen um jeden Zentimeter bis zur Ziellinie.


Mitten drin: das Alster Match Race Team in seiner besten Besetzung. Mitja wie immer an der Pinne, Robert in gewohnter Rolle mit Groß- und Spitrimm und dazu noch die Backstage, Miklas kümmert sich um Genau und Pit und auf dem Vorschiff und am Mast sorgt Johannes für den gewohnt reibungslosen Ablauf. Ein eingespieltes Team auf allen Positionen was sich auf die Herausforderung freut. Und Herausforderungen gibt es genug: die Boote unbekannt, hochkarätiges Teilnehmerfeld und ein unbekanntes Revier. Da wird den vieren nicht langweilig.

Diamant 3000, 10,6m lang, 2,8t schwer,
Segelfläche: 45m² am Wind, 85m² Spi
Die Veranstalter haben sich für die Diamant3000 als Yacht entschieden, eine 10,6m lange Kielyacht mit stolzen 2,8t Gewicht. Dazu kommen Backstage und ein 85m² Spinnaker. Bemerkung: komplett unbekanntes Schiff für das Team.
Das Teilnehmerfeld kommt mit einigen bekannten Gegnern daher. Der Däne Peter Wibroe und Eugeny Nikoforov gelten als die Topfavoriten. Dicht gefolgt von Matti Sepp (Estland), Robert Nyberg (Finnland) und Victor Svendsen (Norwegen), welche zum erweiterten Kreis gehören. Dazu kommen Teams aus Polen, den Niederlanden, Irland und Großbritannien. Mitja will mit seinem deutschen AMRT ins Halbfinale vordringen. Für ein Team aus dem Mittelfeld eine gute Herausforderung.

Die Unterkunft steht schon seit Wochen fest. Zusammen mit dem deutschen Damenteam um Anke Lukosch fiel die Entscheidung auf das nur 1km entfernte Hotel Ordis Gdynia. Schwimmbad und WLAN sollen für die nötige Entspannung und Erholung nach den langen Regattatagen sorgen.

Das Team hat sich vorgenommen viel und ausführlich über die Regatten zu berichten. Die Videokamera reist genauso wie Fotoapparat und Laptop mit nach Polen, um möglichst zeitnah und aktuell die Erlebnisse hier, auf Facebook und Twitter schildern zu können.

Doch vor der Abfahrt steht noch so einiges anderes auf dem Plan. Mitja und Miklas bereiten sich auf ihre Klausuren vor, Johannes arbeitet fleißig in seiner Firma und Robert bringt sein Praktikum zu Ende. Darüber hinaus müssen auch noch die Events im August organisiert werden, besonders die Europameisterschaft im finnischen Mariehamn. Viel Arbeit also vor vier spannenden Tagen in Polen.

Zeitplan:
Dienstag, 19. Juli: Anreise ins polnische Gdynia
Mittwoch, 20. Juli: Trainingstag und Eröffnungsfeier um 20 Uhr
Donnerstag, 21. Juli bis Samstag, 23. Juli: Regattatage ab 10 Uhr jeden Morgen
Samstag, 23. Juli: Siegerehrung und Abschlussfeier um 18 Uhr

Teilnehmerfeld:
Niederlande:  tbc
Norwegen: Geir Victor Svendsen, 469. der Weltrangliste
Dänemark: Peter Wibroe, 17.
Estland: Mati Sepp, 51.
Finnland: Robert Nyberg, 40.
Großbritannien: Andy Shaw, 85.
Deutschland: Mitja Meyer, ALSTER MATCH RACE TEAM, 70.
Irland: Sam Hunt, 397.
Polen: tbc
Russland: Eugeny Nikiforov, 53.

Eventwebsite: 
Polish Match Tour auf englisch und deutsch.


Sonntag, 10. Juli 2011

Zweiter Platz in Plön

Alster Match Race Team um Steuermann Mitja Meyer wird zweiter beim Plön Match Race, Europameister Mads Ebler (Dänemark) siegt, Deutsche Konkurrenz geschlagen. 

Beim dritten internationalem Match Race in Plön belegt das Alster Match Race Team einen zufriedenstellenden zweiten Platz und konnte sich damit sehr gut auf den kommenden Nations Cup vorbereiten. Bei sehr wechselhaften und teilweise überaus schwierigen Bedingungen wurden von der Wettfahrtleitung des Heizkörper Sailing Team insgesamt 13 Flights über die Bühne gebracht. Dies bedeutet leider dass die zweite Round Robin nicht vollendet werden konnte. Dem Ergebnis tat es keinen Abbruch und so steht das Endergebnis fest:
Foto by Berit Krüger

1. Mads Ebler, Dänemark
2. Mitja Meyer, Alster Match Race Team, Deutschland
3. Lars Hückstädt, Plön
4. Felix Oehme, Hamburg
5. Martin Boidin, Dänemark
6. Jan Schliemann, Bodensee

Das Alster Match Race Team, mit Johannes Noculak, Miklas Meyer, Robert Lau und Mitja Meyer an Bord der Hunter 707, ist sehr zufrieden mit seiner Leistung. "Wir kamen in jedes Rennen immer besser rein und kommen wieder in den richtigen tritt" kommentiert Johannes das erfolgreiche Regattawochenende für das AMRT. So ist der letzte Test vor dem Nations Cup überaus erfolgreich verlaufen.
Miklas resümiert weiter: "Wir haben hier und da noch ein paar Fehler im Timining gemacht, sind manche Manöver etwas unsauber gefahren und auch teilweise etwas unaufmerksam. Am zweiten Tag ging es dann immer besser und wir haben nur noch wenige Fehler gemacht!"

Foto by Berit Krüger
Weiterhin konnte sich das Team gerade gegen die Deutschen Teams gut durchsetzen und verbuchte hier nur eine Niederlage in der ersten Round Robin. Am Dänen Mads Ebler bissen sich die vier jedoch die Zähne vergeblich aus. Beide Rennen gingen knapp nach harten Kämpfen verloren. "Der (Mads Ebler) macht einfach keine Fehler!" fasst Robert in einem Satz zusammen.
Bei teilweise sehr leichten Winden am Sonntag zeigte das Team um Mitja am Steuer dann sein volles Potenzial und siegte in allen Rennen souverän. So soll es dann auch ab kommender Woche beim Nations Cup in Polen aussehen.

Fotos und Videos folgen schnellst möglich in den kommenden Tagen. 

Freitag, 8. Juli 2011

Morgen: Match Race Plön

Am Samstag um 10 Uhr starten die Wettfahrten beim Plön Match Race Grade 3, Deutsche Topteams und Europameister aus Dänemark mit dabei. 


Siegerteam 2010: Robert, Miklas,
Johannes und Mitja
Am morgigen Samstag beginnt mit dem Skippersmeeting um 9 Uhr das Plön Match Race 3, welches ausgerichtet und veranstaltet wird vom Heizkörper Sailing Team. Auf vier Yachten vom Typ Hunter707 treten neun Teams aus 4 Nationen an, um ihren Besten zu ermitteln.

"Wir erwarten spannende Rennen, schwierige Rennen aber auch eine gute Vorbereitung auf den Nations Cup" gibt Steuermann Mitja Meyer den Kurs des Alster Match Race Teams an. Das AMRT startet als Vorjahressieger in die Veranstaltung und ist bisher in Plön Verlustpunkt frei. Mit Mitja an Bord ist zum ersten Mal in 2011 das komplette Nations Cup Team mit Taktiker Robert Lau, Trimmer Miklas Meyer und Vorschiffsmann Johannes Noculak.

Hinweis: Das Team wird über den eigenen Twitter-Account zeitnah das Renngeschehen vor Ort kommentieren.Zugang zum Account über die Twitterbox rechts auf dieser Seite oder auf Twitter direkt. Natürlich wird die Ergebnisse gleichzeitig auch der Facebook Seite des Teams präsentiert. Darüber hinaus ist es geplant ein Video als Tageszusammenfassung zu präsentieren, ob dies zeitlich möglich ist entscheidet sich nach Wind und Wetter. 

Donnerstag, 30. Juni 2011

Plön Match Race 3

Plön Match Race 3, Internationale Topteams aus vier Nationen treffen sich auf dem Plöner See, Kräftemessen vor der Europameisterschaft

In etwas mehr als einer Woche startet das Alster Match Race Team bei seinem zweitem Match Race Event in diesem Jahr. Das befreundete Heizkörper Sailingteam richtet auf seinen vier Hunter707 sein erstes Grade 3 Event aus. Die im letzten Jahr ausgesegelten Grade 4 Events gewann das AMRT ohne eine einzige Niederlage, an diesen Erfolg soll nun auch wieder angeknüpft werden. "Nach unserem erfolgreichen Abschneiden im letzten Jahr fahren wir auch in dieser Saison natürlich wieder nach Plön" verkündet Upwindtrimmer Miklas.

Doch die Teilnehmerliste ist hochwertiger als im letzten Jahr. Mit Mads Ebler (Dänemark) kommt der amtierende Europameister an den Plöner See und gilt als Topfavorit. Für das Alster Match Race Team ist es ein erster und wichtiger Test auf dem Weg zu Europameisterschaft in Finnland, wo Ebler als Titelverteidiger an den Start gehen wird. Die weiteren Topstarter: Martin Boidin (DEN) und die Hamburger Trainingspartner vom NRV Match Race Team um Felix Oehme. "Wir wollen uns warm segeln, einiges ausprobieren auf unserem Weg zum Nations Cup und zur EM" kommentiert Steuermann Mitja das Lineup und fügt an "So haben wir uns entschlossen das Event für uns als Training einzustufen".

Wer jetzt erwartet dass das Team deshalb klein beigibt, wird sich täuschen. Ziel ist es, so Robert, Johannes, Miklas und Mitja einstimmig, jedes einzelne Rennen zu gewinnen. Aber einfach locker und befreit zu fahren.

Am 2. Juli trainieren Robert, Miklas und Mitja noch einmal in Plön zusammen mit Lars Hückstädt und seinem Team um sich noch etwas an die Boote zu gewöhnen.

Eventseite

Teilnehmerliste:
Mads Ebler, Dänemark, 47. der Weltrangliste
Felix Oehme, Hamburg, 66., NRV Match Race Team
Mitja Meyer, Hamburg, 80., Alster Match Race Team
Martin Boidin, Dänemark, 137.
Armando Miele, Italien, 138.
Lars Hückstädt, Plön, 166., Heizkörper Sailingteam
Stefan Kriebel, Deutschland, 540.
Jan Schliemann, Deutschland
Steve Aitkin, Großbritannien